Oder an obskuren, anmeldepflichtigen SMS-Diensten? Fakt ist, dass sich viele Schüler und Studenten trotz einiger Amokläufe an US-Unis und -Schulen nicht bei seitdem eingerichtete SMS-Warndienste anmelden. Unter 40% der Schüler nahmen Angebote dieser Art wahr. Und natürlich wird gerätselt, warum dem so ist.
Naheliegend wäre die Vermutung, die Schüler vertrauen auf ordinäre Oldschool-Systeme wie Sirenen, Alarmanlagen und ähnliches. Hat man ein optimistisches Bild von der medienkompetenten Jugend, könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass nicht jede SMS sofort gelesen wird, kaum dass das Handy piept - schon gar nicht an Schule oder Uni, wo man das Gerät ohnehin auch mal abschalten könnte. Beides eigentlich ein Zeichen, dass die "SMS-Amoklaufwarnung" ein typisches Schwachsinnsprodukt ist, wie es in hysterischen Zeiten nach entsprechenden Zwischenfällen eben aufkommt.
Sicherheitsexperten stellten - erfreulicherweise? - fest, dass auch das Datenschutzempfinden eine Rolle spiele: viele der potentiellen Kunden wollen keine persönlichen Daten wie ihre Handynummer an Uni oder gar Security-Dienstleister geben. Auch das Geld spielt eine Rolle - zwar sei es Sache von weniger als einem Dollar pro Semester, die Abos abzuschließen, aber auch das trage zu geringeren Teilnehmerzahlen bei.
Ein Schelm, der böses dabei denkt, wenn ein Sprecher einer SMS-Anbieterfirma davon spricht, dass der "Tag eines Tages kommen wird, an dem sie (die Schüler) bemerken, wie sie persönlich den Vorteil (der SMS-Warnungen) erfahren...". Bis dahin erfährt der Anbieter der Dienste immerhin, wie sich die "paar Cent" so summieren, hat man nur genügend potentiellen Kunden Angst eingejagt.
Aber man kann auch noch drastischer für die Dienste werben. Auf der Zunge zergehen lassen kann man sich den folgenden Satz:
"Wenn Amokläufe auf dem Campus weiter Schlagzeilen machen, dann gehen auch die Teilnehmerzahlen hoch."
Gesagt hat das nicht etwa ein besonders zynischer Vertreter aus dem Lager der Anbieter, sondern der eingangs erwähnte Sicherheitsdirektor Healy, Uni Princeton. Man ist versucht, ihm die Daumen zu drücken.
Zitat: Zitat von P0et Er kann mit einer Gitarrensaite keine Gruppe in Schach halten! Doch, sicher, indem er der Gruppe androht, den, dem er die Saite um den Hals gelegt hat, umzubringen, wenn die anderen nicht tun, was er sagt. Hätte einer aus der Gruppe aber eine Schusswaffe, wäre die Chance, das Drama zu beenden, zumindest gegeben. MfG Andy
Zitat: Zitat von titus_shg Und wie wäre in Deinem niedlichen Beispiel die Zahl der Toten /Verletzten ausgefallen, wenn nur der Amokläufer bewaffnet gewesen wäre? Wahrscheinlich gar keine, weil der Amokläufer dann bestimmt von seiner Tat Abstand genommen hätte, nachdem ihm ein Lehrer erzählt hat, unerlaubter Waffenbesitz sei doch verboten, und darum müsse er jetzt die Polizei rufen, oder? MfG ...
Zitat: Zitat von Snow-Frog Ordentlich lesen Ich halte es schon für sinnvoll das Waffengesetz zu verschärfen Vielleicht ein Vorurteil - aber ich bezweifle das Schüler die einen Amoklauf durchführen wollen immer die richtigen Personen kennen um sich Waffen zu besorgen. Snow-Frog Sorry, das hatte ich überlesen, mit der Schreckschusswaffe. Aber grundsätzlich fuchtelt man ja auch nicht wild mit ...
Zitat: Zitat von Xara05 Entweder zuviel hitman oder zuviel manhunt gezockt xD YMMD, an das habe ich gerade auch gedacht und die geschichte mit dem hämmerchen.. die vorstellung is ja so goil oder schreiend mit ner plastiktüte in den kursraum XD *liegt flach* Zitat: Zitat von Tyranastrasz da gabs erst letztens was tolles, nen urteil zum frühjahr 2006.. da hat jemand ...