Das Ende des Gnutella-Client Bearshare naht: in einem Vergleich einigte sich Bearshare-Entwickler FreePeers, Inc. mit vier klagenden Labels: 30 Millionen Dollar entrichtet BearShare, um Copyrightklagen zu vermeiden, die BearShare-Technik wiederum geht an iMesh - der ersten Tauschbörse, die mit dem Segen der Labels versucht, kostenpflichtiges P2P zu verkaufen.
Damit fällt einer der bekanntesten Gnutella-Clients in naher Zukunft aus: BearShare.com ist noch am Netz, das Misstrauen gegen den dort angebotenen Client Bearshare 5.2.3. ist aus verständlichen Gründen hoch. Die Userbasis soll vermutlich in das iMesh-Netz integriert werden: der kostenpflichtige Client ist die bislang erste Tauschbörse, die den Segen der Labels fand, nachdem sie den Download copyrightgeschützter Files mit iMesh 6 kostenpflichtig machte und nebenbei 4,1 Millionen an Entschädigungen zahlte.
Auch Free Peers, Inc. waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, während die RIAA erwartungsgemäß den Erfolg vermeldete und die Entscheidung des Supreme Court im Fall Grokster/Morpheus letzten Herbst lobte, welche die Grundlage für den jetzigen Vergleich darstelle.
Nach dem Urteil des Supreme Court verschickte die RIAA an sieben Hersteller kommerzieller Filesharing-Programme Cease and Desist-Aufforderungen. Seitdem herrscht großes Durcheinander: Limewire kündigt seitdem den Einbau von Filtersoftware an, die indessen bis heute nicht aktiv zu sein scheint. eDonkey2000-Entwickler MetaMachine kündigte ebenso die Einstellung des Clients an, der indessen nach wie vor zum Download steht. WinMX wurde nach der Einstellung des OpenNap-Clients überrraschend von der Community in Eigenregie weiterbetrieben.
Nur bei Grokster und iMesh ist die Lage weitgehend eindeutig: der eine Client ist tot, der andere zum Musikshop gewandelt. Welcher nun versuchen dürfte, die BearShare-Community für seine Dienste zu begeistern.
Mit zweifelhaftem Erfolg. Wer unbedingt per Gnutella Files tauschen will, hat seit einiger Zeit mit FrostWire eine Opoen-Source-Alternative, bei der sich die Labels schwer tun dürften, eine Herstellerfirma unter Berufung auf das Grokster-Urteil vor Gericht zu bekommen. Es gibt schließlich keine.
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Ich lese den Tread etwas spät, aber eine Frage beschäftigt mich an der Sache. Woher hat Bearshare die 30 Millionen Dollar? Lässt sich mit Filesharing etwa geld verdienen?
Mit der ProVersion und bei den anderen Versionen durch die Werbung, davon gabs ja in dem Client (Free)mehr als genug.
Zitat: Zitat von Copkiller Wieso nimmt ihr nicht Applejuice ? Ich liebe dieses Tool und hab immer genialen Speed Da kann man die Credits die gesammelten so einsetzen wo man sie gerne einsetzen möchte um was rasend schnell zu bekommen ! Wäre doch auch ne Alternative zum genialen Bearshare oder ? Applejuice ? Und wie genau funktioniert das?
einwenig o.T. EINS ZWEI DREI