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04. Juli 2008
Bayern Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-MitarbeiterTrotz des heute beschlossenen Bayerntrojaners macht man im Freistaat im Südosten der Bundesrepublik offensichtlich nicht alles falsch. In einem Feldversuch plant der Bayerische Rundfunk die Bezahlung ihrer Mitarbeiter komplett umzustellen. Die sogenannten Fangprämien der Gebühren-Ranger sollen der Vergangenheit angehören. Man plant dem hingegen ein Festgehalt zuzüglich zu der bereits eingeführten Prämie für besonders wenig Beschwerden. Die 175 GEZ-Mitarbeiter des Freistaates haben alleine letztes Jahr für das Aufspüren von 100.000 Schwarzsehern die stolze Summe von insgesamt 10 Millionen Euro kassieren dürfen. Das bisherige Provisionssystem soll aufgrund der massiven Beschwerden umgestellt werden. Der Bayerische Rundfunk hat bereits eine Qualitätsprämie eingeführt, die die Mitarbeiter belohnt, die sich im Verlauf ihrer Amtsausübung die wenigsten Beschwerden auf sich ziehen. Das angestrebte Ziel liegt bei null Beschwerden, die Angestellten sollen von Kontrolleuren zu Beratern der Bürgerinnen und Bürger werden. Bei solch horrenden Umsätzen durch die Fangprämie dürfte das neue Entlohnungssystem für den Rundfunk unterm Strich zudem deutlich preiswerter ausfallen. Manche Beobachter fragen sich derweil, ob wir das System der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland in dieser Form überhaupt aufrecht erhalten sollten. Und dies unabhängig davon, ob die Gebühren den Steuern ähnlich pro Kopf oder durch Angestellte eingezogen werden. Verwandte News
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