gullinews am Freitag, 02.01.2009 19:25 Uhr (Rating: 


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Die Auktion wurde von Sitepoint abgewickelt. Zuvor gaben die Betreiber bekannt, dass man verkaufen wollte, da man Traffic und Auslastung von Twply nicht mehr bewerkstelligen könnte. Offiziell spricht man von 1000 eindeutigen Besuchern pro Monat, über 8200 E-Mails würden zugestellt. Auch besagt die Ankündigung, dass zwar keine Umsätze generiert, man jedoch "die E-Mails nutzen könnte, um Werbung zu schalten". Die @replies von Twply sind so gestaltet, dass html-Mails möglich sind. Denken wir das ein wenig weiter, so entsteht hier eine neue Möglichkeit von Micro-Spamming. So könnten die neuen Besitzer nicht nur nach Belieben E-Mails mit Werbung versehen, sondern sie verfügen auch über die dazugehörigen Twitter-Nutzerdaten - und über eine Legitimation, diese Accounts auch für Werbung zu nutzen.
Denn auf Sitepoint heißt es zu dem Twply-Service weiter: "Die gesamte Werbung für Twply erfolgt über Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Methode mag nicht jedem gefallen, deswegen fragen wir vorher, ob diese Form der Werbung für Twply auf Twitter für die Nutzer in Ordnung ist." Denn tatsächlich ist die Werbung für den Twply-Service selbst auf Twitter äußert "dezent". Die jeweiligen Twitter Accounts, die der Werbung zustimmten, zeig(ten) bisher (nur) folgenden Satz an: "Just started using http://twply.com/ to get my @replies via email. Neat stuff!" Um diese "Werbung" auf Twitter zu posten, loggt sich der Service mit dem Usernamen und dem Passwort des Twitter-Nutzers ein. Einfach so.
Es dürfte keinen besseren Zeitpunkt geben, um das Passwort seines Twitter-Accounts zu ändern, sofern man bei beiden Services angemeldet sein sollte. Twply twittert übrigens auch. (020200)
(via Pogo was right Helloform, thx!)
| 1 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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gullinews am 02.01.2009 19:11:49: |
ADI64 am 02.01.2009 20:54:01: |