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30. November 2005
Aus dem Gulli, 30.11. (2)Freies Ubuntu-Buch - Grey Album, Pt.2 - Deadheads vs. Grateful Dead Ubuntu für Einsteiger: freier eBook - Download Kampf um Remix-Alben, Part 2 Ein Remix-Album von Green Days "American Idiot" wurde - wie inzwischen in solchen Fällen zu erwarten - von Green Days Label Warner mittels Cease and Desist-Aufforderung aus dem Netz gezwungen. Die Vorgehensweise des Labels ist wieder einmal mehr als unverständlich: das Album wurde völlig unkommerziell ausschließlich im Netz released. Die immer wieder gehörte Leier von den entgangenen Verkäufen, zu denen solche Distributionsmodelle führen, ergibt keinerlei Sinn, denn niemand verzichtet auf den Kauf eines Albums, nur weil er bereits eine Reihe Remixe gehört hat. Deadheads vs. Erbengemeinschaft Grateful Dead Die Entfernung von über 3.000 Konzertaufnahmen der Grateful Dead aus archive.orgs Musikarchiv zieht weitere Kreise: im Rolling Stone kündigen die Fans den Boykott der Band an, welche zu Lebzeiten ihre Fans zum massenhaften Anfertigen und Verbreiten von Bootlegs ermunterte und nicht zuletzt dadurch ihren Status begründete - und nebenher eine überzeugte Anhängerschaft gewinnen konnte, die auch Jahre nach dem Tod des Bandleaders Jerry Garcia zu ihren Heroen stand. Nicht nur die Fanschar protestiert, auch der Textwriter der Dead, der jetzige EFF-Aktivist John Perry Barlow kommentiert die Entscheidung der Restband und der Erben auf bittere Weise: "Was noch schlimmer ist: sie wollen nun sämtliche Musik der Dead aus dem Web entfernen. Das ist ungefähr so, wie wenn man einen Löffel Farbe in einen Swimmimgpool gibt und anschließend den Pooleigner auffordert, die Farbe wieder rauszurücken". Verwandte News
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