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16. September 2005

Aus dem Gulli, 16.9.

5 Monate für XBox-Chipper - Passwortsniff per Tippgeräusch - Google: Singlefrauen bevorzugt

Fünf Monate für XBox - Chipper

Nachdem bereits einer der Händler in den USA zu vier Monaten Knast verurteilt wurde, ist nun der Besitzer des "Pandoras Cube" - Shops Biren Amin verurteilt worden: zu fünf Monaten sowie einer Geldstrafe von 250.000 Dollar.
Die Urteile sind insofern bemerkenswert, da die Ladenbetreiber zwar auch kopierte Spiele zusammen mit XBox - Geräten vertrieben hatten, das Strafmaß jedoch explizit auch auf den Einbau von Modchips in die XBox zurückzuführen ist. Das Verchippen von Konsolen ist in den USA wie auch in Großbritannien verboten, in den USA fällt das Umgehen des Abspielschutzes der Konsolen unter den DMCA.

Passwort sniffen per Tippgeräusch

Bereits letzte Woche kündigte Ed Felten an, nun besser beim Tippen seine Bürotür zu schließen - mittels der Aufzeichnungen von Tippgeräuschen konnten US-amerikanische Forscher auf die eingetippten Buchstaben schließen. Einige Zeit zur Aufzeichnung vorausgesetzt, könne die nun entwickelte Software aufgrund der statistischen Analyse des Tippgeräusches häufige Buchstabenfolgen erkennen und komme so schnell auf Erkennungsquoten des eingetippten Textes von 95% auf Buchstaben- und 90% auf Wortebene. Die Paranoiden dürfen indessen nur vorläufig aufatmen: Passwörter sind wegen ihrer größeren Zufälligkeit noch etwas schwerer zu erkennen, die Algorithmen existieren aktuell nur fürs Englische. Eine Anpassung an andere Sprachen sei indessen kaum ein Problem, und auch bei der PW-Erkennung leistet das Programm noch keine 100% - Ergebnisse, ist aber in der Lage, eine kurze Liste möglicher Kombinationen zu erstellen, wenn es ausreichend lange trainiert wurde.

Google: hübsche Single-Frauen bevorzugt

Von verläßlichen Insiderquellen, die verständlicherweise anonym bleiben wollen, weiss David Cowan, dass Google aktuell einen Schwerpunkt bei den Neueinstellungen auf attraktive Single-Frauen legt. So berichtet er jedenfalls in seinem "Who has time for this" - Blog. Mögliche Motive für die Google - Strategie versucht Threadwatch zu sammeln: die sprichwörtliche Gestörtheit und Kontaktarmut des typischen männlichen Nerds könne beispielsweise ein möglicher Grund für Google sein, hier Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieser wäre jedenfalls noch beruhigender, wie die Möglichkeit, dass Google nun doch mit einer neuen, noch zu züchtenden Art von Googlisten die Weltherrschaft an sich zu reißen sucht.

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