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14. Juni 2007
ATT Provider will Urheberrechtsverstöße seiner Kunden bekämpfenDa man selber Pay-TV-Dienste verkaufe, habe man bemerkt, dass die eigenen Interessen mit denen Hollywoods weitgehend übereinstimmen: erfreulich ehrlich gibt der US-Provider zu, seinen angekündigten schärferen Kurs gegen Urheberrechtsverstöße seiner Kunden aus reinem Eigennutz zu betreiben. Im Netz des größten US-Provider sollen entsprechende Verstöße in Zukunft unterbunden werden. Kritiker gehen davon aus, dass das Vorhaben erfolglos sein wird und allenfalls zu unzufriedenen Kunden führt. Illegal verbreitete Daten will der ISP-Riese in Zukunft filtern. Wie das technisch funktionieren soll, ist unklar - in Zeiten von BitTorrent-Headerencryption, lizenzierten Inhalten auf Videoplattformen und verteilten, verschlüsselten rar-Files wird mit wenig Eindämmung unlizensierter Kopien, jedoch zahlreichen unbegründeten Filterungen zu rechnen sein: die Kopierer waren seit jeher gut darin, technische Restriktionen zu unterbinden. Damit bleibt zu hoffen, dass die Entscheider bei AT&T genau wissen, dass sie unmögliches versprechen, aber eben gute Miene zum Spiel machen, um Pluspunkte bei der Contentindustrie zu sammeln. Möglicherweise liegen so bessere Lizensierungskonditionen drin. Einmal mehr wird dem Vorbild der Musikindustrie gefolgt: wirkungslose technische Kastrationen werden implementiert, die Contentindustrie ist glücklich, den technisch versierten Kunden ists egal und die weniger kompetenten User sind verärgert. Eine Strategie, die nicht unmittelbar einleuchtet, aber immerhin wird sie seit Jahren verfolgt. Warum also nicht auch von AT&T? Verwandte News
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Zitat: Zitat von Gravenreuth Ich gehe mal davon aus, dass dieser Provider demnächst sehr viele PROBLEME WENIGER haben wird... Immerhin haftet er als Mitstörer! Nee, Gravie, sorry. Das ist Realitätsverweigerung par excellence Der Kundenschwund wird die rechtliche Absicherung, deutlich überkompensieren! ThEfLy am 14.06.2007 19:08
Zitat: "Provider würden insbesondere im Rahmen der so genannten Störerhaftung in die Verantwortung gezogen und mit Beseitigungs- und Unterlassungsansprüchen konfrontiert. Sollte diese nicht greifen, käme verstärkt die "Gehilfenhaftung" zum Tragen." (bezieht sich auf deutsche Verhältnisse, Quelle: heise) "Gehilfenhaftung!" - Was ist das denn nun wieder für eine Idee? Langsam wird's ja lustig. Ich plädiere ... Hadron am 15.06.2007 09:46
Der Provider muss nur die typischen Sharing Ports schliessen bzw. drosseln. Alles selber erlebt. Ist fies wenn der Download nur noch tröpfelt. GFXman am 15.06.2007 13:41
Dann nimmt man halt andere Ports Atheist-666 am 15.06.2007 13:43
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