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25. September 2008
Arts and Labs Neue Lobbygruppe spricht sich für Internetfilterung ausEin neu gegründeter Lobbyverband mit dem Namen "Arts and Labs" hat sich heute dafür ausgesprochen, dass Internet Service Provider ein Interesse an Filtertechnologien für den Netzverkehr haben sollten. Der Verband möchte Produzenten von Inhalten und Technologieanbieter in sich vereinen. An dem Lobbyverband nehmen AT&T, Viacom, Microsoft, Cisco Systems, NBC Universal und die Songwriters Guild of America teil. Das strategische Ziel von Arts und Labs kann man relativ einfach zusammenfassen: Sie möchten sich für Regulierung des Internetverkehrs und gegen Netzneutralität einsetzen. Sowohl durch technische als auch durch aufklärerische Maßnahmen möchte man sich für "reichhaltige" legale Inhalte einsetzen, gegen Piraterie und angeblich auch gegen Spam und Malware kämpfen.
Das Magazin Wired hat dabei sehr genau die eigentlichen Motivationen der Lobbymitglieder aufgezeigt. AT&T und NBC haben bereits deutlich gemacht, dass sie den Internetverkehr von unautorisierten Inhalten aus offensichtlichen Gründen herausfiltern wollen. NBC und die Songwriters Guild of America möchten für Inhalte bezahlt werden. AT&T unterstützt das Filtern, da man vermutlich hohen Peer-to-Peer Netzverkehr einzusparen hofft. Cisco hat vor, Filtertechnologie mit entsprechender Hardware herstellen zu lassen. Microsoft hat erst vor kurzem ein Patent registriert, mit dem man Musik mit Wasserzeichen versehen und so durch das Internet verfolgen lassen kann. Wer sich einen weiteren Eindruck der neuen Lobby verschaffen möchte, kann einen Blick auf die Webseite von Arts and Labs werfen. (020200) (via Wired) Trackbacks
Das schlimme daran ist: Das hatten wir schon alles mal! Und wieder lernen wir nichts aus unserer Vergangenheit. [IMG]http://www.duckomenta.de/inhalt/bilder/raum6/bild2.jpg[/IMG] elChupaCabra am 26.09.2008 16:19
Bald die rechte Hand heben beim Rechner anmachen wa Wahnsinn sowas. The | Commander am 26.09.2008 16:45
Zitat: AT&T unterstützt das Filtern, da man vermutlich hohen Peer-to-Peer Netzverkehr einzusparen hofft. Das zum einen, zum anderen erhofft man sich wohl eine bessere Vermarktung des eigenen Fernsehangebots. Es ist wirklich grauenhaft, wie diese Lobbyisten die egoistische Manipulation der Welt als positiv für die Menschen verkaufen wollen. gurra am 26.09.2008 16:59
Also ich bin auch für Filtertechnologie. Alle kommerziellen Inhalte sollten von Anfang an kenntlich gemacht werden und es sollte dem Nutzer möglich sein sich von dem Inhalt zu distanzieren bevor es zum Angebot kommt. Warum besitzen Kommerzielle nicht einen eigenen IP-Bereich? Jimioh am 26.09.2008 19:14
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