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19. März 2008

Arthur C. Clarke "2001 - Odyssee im Weltraum"-Autor gestorben

Der britische Science-Fiction Autor Arthur C. Clarke ist gestern im Alter von 90 Jahren gestorben. Bekannt wurde er durch sein Drehbuch und seine Kurzgeschichte "The Sentinel", die die Basis zum SF-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick bildeten. Der bis ins hohe Alter aktive Autor starb in einem Krankenhaus in seiner Wahlheimat Sri Lanka. Der studierte Physiker, Mathematiker und Verfasser von 80 Büchern lebte dort über fünfzig Jahre lang.

Da ihm nach Schulende aus finanziellen Gründen ein Studium verwehrt blieb, arbeitete er anfangs als Bilanzprüfer. Bereits Ende der 1930er-Jahre verfasste er seine ersten Kurzgeschichten, er ließ sich dabei von den SF-Magazinen aus seinen Jugendtagen inspirieren. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Radar-Spezialist in der Royal Air Force im Einsatz, seine Erfahrungen hat er auch später in einem Buch verewigt. Nach Ende des Krieges studierte er Mathematik und Physik am King's College in London. Schon früh hatte er eine genau Vorstellung davon, dass die Menschheit viele Jahre später über Satelliten ihre weltweite Kommunikation realisieren würde.

Ab 1951 war er als freischaffender Schriftsteller tätig und zählt seit vielen Jahren zu den technischen Visionären der Science-Fiction. Clarkes Bücher und Kurzgeschichten haben bis heute einen prägenden Einfluss auf das SF-Genre, er wird von vielen Nachwuchsautoren als Vorbild gesehen. Seine drei "Clarkeschen Gesetze" sind die mit am häufigst zitierten Grundsätze geworden. Neben populären Autoren wie Isaac Asimov, Larry Nievn und Terry Pratchett, die sich in ihren Büchern mit den Gesetzen auseinandersetzen, finden sie auch in zahlreichen SF-Serien Anklang. In der Episode "Der Reisende" der Fernsehserie "Star Trek: The Next Generation" merkt ein Ingenieur zu der fortschrittlichen Technologie des Fremden an: "Sie verlangen von uns, an Magie zu glauben." Der Reisende antwortet ihn mit den Worten: "Ja, ich glaube aus ihrer Perspektive wirkt es wohl wie Magie." Die Fernsehserie "Stargate SG-1" nutzt sein drittes Gesetz als eines der zentralen Themen für dessen Handlung. Das fortschrittliche Volk der Goa'uld benutzen als Magie getarnte Technologie, um Menschen zu unterwerfen und zu versklaven. Clarkes Theorien finden aber auch in der TV-Serie "Babylon 5" ihre Anwendung. Auch andere Autoren und Künstler wie die Band Yello beziehen sich noch Jahre später in ihren Werken auf seine Überlegungen.

(Via Wikipedia 1 & 2, danke!)

  • 10 Kommentare zum Artikel
  • Mir bleibt nur "OH" zu sagen!! Habe erst vor wenigen Tagen "Die letzte Generation" von Clarke gelesen - und war echt überrascht, was dieser Mann bereits "damals" für eine Weitsicht an den Tag gelesen hat. Generell finde ich seine Erzählweise einzigartig - und wer auf Science Fiction steht sollte seine Bücher unbedingt lesen... WIRKLICH schade um ihn!

    Kleriker_Presto am 22.03.2008 21:49
  • Ich danke von Herzen für die Grundlage, die er mit seiner Kurzgeschichte für einen von Kubricks besten Filmen gelegt hat. Rest in peace. Mfg, Tuddy

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