gullinews am Samstag, 06.09.2008 18:00 Uhr
Denn das Problem sei, dass selbst das Parlament in ihren Gesetzesinitiativen aktuellen Entwicklungen hinterher hinken würde. Es entstünden verschärfte Gesetze, die die alten Kulturindustrien fördern, obwohl der kulturell-technologische Wandel nicht zu stoppen ist. Anstatt den Nährboden für "neue Kulturindustrien" zu schaffen, würde man anstelle dessen rigorose neue Gesetze diskutieren, die selbst Internetprovider in das Blickfeld der Rechteverwerter bringt.
Die österreichische Politikerin deutete an, dass selbst international "hinter verschlossenen Türen" darüber diskutiert werden würde, Zugriff auf fremde Computer zu erhalten. Es ist unklar, was genau damit gemeint ist, aber möglicherweise bezieht es sich auf das geplante ACTA-Abkommen der Musiklobbyisten.
Man müsse eine neue Richtung einschlagen und wie Heise berichtet rief Eva Lichtenberger im Rahmen des Symposiums die anwesenden Experten dazu auf: "Helfen sie uns!" Es ginge vor allem auch darum, ältere und weniger netzaffine Kollegen von neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodellen zu überzeugen. Nicht zuletzt sei es auch eine Generationsfrage.
Das Schwerpunktthema der Ars Electronica 2008 ist die "neue Kulturindustrie". Zur Eröffnung des Symposiums sagte der Creative-Commons Geschäftsführer Joi Ito, dass es um Kulturproduktion geht, die sich fernab der "binär ablaufenden Debatte um Rechteinhaber und Piraten" dreht. (020200)
(via Heise, thx!)
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gullinews am 06.09.2008 17:58:34: |
KidZler am 08.09.2008 00:09:00: |
Schattenspieler am 08.09.2008 12:54:04: |