gulli: Antiterroristisches Wochenende: Wolfgang Schäuble helfen für mehr Innere Sicherheit

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27. August 2007

Antiterroristisches Wochenende Wolfgang Schäuble helfen für mehr Innere Sicherheit

Es ist noch eine Weile hin bis zum 12. Oktober: bis dahin kann man sich aber noch überlegen, wie man anläßlich des nun ausgerufenen "Antiterroristischen Wochenende" unserem Innenminister bei der Schaffung innerer Sicherheit helfen kann. Der Politblog ruft dazu auf, zum Aktionswochenende gefährliche Gegenstände bei der örtlichen Polizeidienststelle abzugeben - Wecker, Uhren und Drähte, leere Weinflaschen, Zitronen, Benzinkanister oder Nägel beispielsweise.

Zum Wochenende externer Link in neuem Fenster folgtempfiehlt das Politblog, staatstragend aktiv zu werden. Vorbei sei es "mit Duckmäusertum und halbherzigem Rumgezeter", nun sei es an der Zeit, "mit aller Entschlossenheit den Kampf gegen den internationalen Terrorismus" aufzunehmen. Und während eine externer Link in neuem Fenster folgtAktion wie "Informiert Wolfgang" relativ zentral funktioniert, setzt das Antiterroristische Wochenende voll auf die dezentrale Aktion vor Ort.  Vom 12. bis 14. Oktober empfehlen die Initiatoren unter anderem:

" - Bringen Sie Wecker, Uhren und Drähte, die Ihnen in Ihrer Umgebung bedenklich erscheinen zum nächsten Polizeirevier. Diese Dinge könnten zum Bau von Zeitzündern dienen. Solch gefährliches Zubehör wurde im Mai 2007 während Hausdurchsuchungen mit dem Hinweis auf Terrorgefahr beschlagnahmt.

antiterroristisches Wochenende mit Wolfgang Schäuble für innere Sicherheit -  Mobiltelefone, SIM-Karten, Benzinkanister, Gaskartuschen und Nägel sollen in London und Glasgow Ende Juni 2007 zum Bau gefährlicher Splitterbomben verwendet worden sein. Achten Sie darauf, derartiges nicht länger in Ihrem Haushalt aufzubewahren. Weisen Sie auch in Ihrer Nachbarschaft auf diese Gefahr hin. Überantworten Sie diese Waffenbestandteile der Polizei.

-  Leere Weinflaschen wurden in der Vergangenheit immer wieder zum Bau sogenannter Molotowcocktails genutzt. Liefern Sie deshalb sämtliches Leergut bei den Polizeidienststellen ab. Außerdem sollten brennbare Flüssigkeiten in Sicherheitsbehältnissen zuhause eingeschlossen werden. Schützen Sie selbst den Staat, dulden sie keine Bombenwerkstatt in Ihrem Keller!

- Bringen Sie auf jeden Fall auch sämtliche Zitronen in die Sammelstellen der Polizei. Diese gefährlichen Südfrüchte wurden schon 1976 bei den Anti-Atom-Demonstrationen in Kalkar von der Polizei zu »Defensivwaffen« erklärt, weil sie gegen Tränengas schützen. Sie stehen seitdem auf der Liste der geächteten Früchte."

Die Aktion selbst solle "friedlich, freundlich und mit dem nötigen Respekt durchgeführt werden". Ein ausführlich externer Link in neuem Fenster folgterklärender Flyer zur Aktion liegt im PDF-Format vor.

  • 12 Kommentare zum Artikel
  • Irgendwie klingt das alles kindisch für mich... BTW: Zitat: Falsch ist der Tipp, dass auf ein Mundtuch oder um die Augen geträufelter Zitronensaft Tränengas vor Atemwegen und Augen fernhalten soll. In zitronenbefeuchteten, erfrischenden Tüchern steigt die Konzentration von Tränengas an. Bei den Augen dasselbe, so gelangt zusätzlich Zitronensaft ins Auge und auf die Haut, ohne dass die CN/CS-Teilchen herausgespült oder ...

    ESmazter am 28.08.2007 08:42
  • Ich weiß nicht, wer immer wieder die Wirksamkeit des Zitronensafts in Frage stellt: Auch aus Indymedia: Zitat: Einige Demonstranten, die gut auf Tränengas vorbereitet waren (Tücher mit Wasser und Zitronensaft vor dem Gesicht und auch richtige Gasmasken), blieben in den Gaswolken und kickten sogar die Gaspatronen weg Das nur dazu. Also nix Chemie-Tücher. Man nimmt den Saft einer frischen Zitrone ...

    Alice_1 am 30.08.2007 13:04
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