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18. Mai 2008
Anti-P2P Japanischer Virusautor verurteiltMasato Nakatsuji ist der erste japanische Staatsbürger, der wegen eines Computervirus verurteilt wurde. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ihn das Gericht nicht wegen Computerangriffen oder dem Löschen von Daten als schuldig befunden hat, sondern wegen Copyrightverletzung. Eine zweijährige Haftstrafe droht dem Japaner, wenn er sich innerhalb seiner Bewährungszeit von drei Jahren erneut etwas auf diesem Gebiet zu Schulden kommen lässt, im Januar war der Mann verhaftet worden. AntiViren-Softwarehersteller Sophos ist der Meinung, dass dies der falsche Weg sei und Selbstjustiz absolut nicht angebracht sei: "Es gibt schon so viele "Cyber-Kriminelle" da draußen, die weitaus Bösartigeres im Sinn haben. Das Letzte was wir jetzt noch brauchen sind Selbstschützer, die aktiv mitmischen wollen. Wenn jemand auf einen Rechtsverstoß aufmerksam wird, so möge er sich doch bitte an die Behörden wenden, aber nicht auf eigene Faust handeln. Dieser Mann hat nochmal großes Glück gehabt, dass er nicht zu einer härteren Strafe verurteilt wurde." Die Experten von Sophos gaben des Weiteren bekannt, dass es sich bei "Harada" nicht um den ersten Virus handle, der über Winny verteilt wurde. Im May 2006 hat ein Virus, der über Winny sein Unwesen (Via govtech.com) Verwandte News
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