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23. Mai 2005
Anonymes Surfen TOR-Netzwerk feiert mehr als 100 NodesAufruf der EFF: betreibt mehr TOR - Server Das TOR-Netzwerk, mit dem das anonyme Websurfen ohne den Gebrauch fragwürdiger Proxys möglich wird, feiert seinen 100. verifizierten Node - und ruft zum vermehrten Betreiben von Servern für das Onion Routing - Protokoll auf. "The Onion Router", für welches der Projektname steht, wird von der Electronic Frontier Foundation gefördert. Mit dem 100. verifizierten Node ist das Netz ein gutes Stück des Wegs hin zur kompletten Anonymisierung des Surfens gegangen: eine große Zahl zufälliger und nicht überwachbarer Routen durch das Netz sind möglich und erschwerden die Rückverfolgung des Surfverhaltens. Dennoch werden noch weitere Nodes benötigt, um Routen noch zufälliger und das Netz insgesamt leistungsfähiger zu machen. Das Netz ist bereits im jetzigen Ausbaustand vergleichsweise schnell und stabil und für den Besuch von Webseiten bestens geeignet, in deren Logs man keine eigene IP - Adresse hinterlassen will. Die höhere Latenz, die TOR erzeugt, machen die Verwendung beispielsweise für den IRC jedoch eher schwierig. Eine Anleitung zur Installation von TOR und dem zusätzlich benötigten Privoxy findet sich ebenfalls unter den Anleitungen auf gulli.com. TOR selbst leiten auf Englisch zur Client- wie auch Serverinstallation an: um einen Server zu betreiben, sollte man mindestens 20k Upload/Download frei haben, dynamische IPs mittels DynDNS oder ähnlichem auf feste URLs leiten. Die Begrenzung des laufenden Traffics wie auch des Trafficvolumens pro Tag oder Monat, das der TOR-Server erzeugen darf, ist problemlos möglich. Verwandte News
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