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12. Oktober 2006
Anklage gelungen, das Gericht zocktNeues von Jack Thompson, seines Zeichens Kämpfer gegen Pornografie und "Gewaltspiele". Ein Gericht in Florida soll über das Take Two - Spiel "Bully" befinden. Thompson kündigte nun an, dass der zuständige Richter mit ihm das Spiel komplett durchspielen wird - egal, wie lang es dauert. "Gewalt an der Schule" ist die Idee hinter "Bully", Thompson bezeichnete das Spiel als einen "Columbine-Simulator" und befürchtet, die Gamer würden zu Amokläufern erzogen. Das Gericht soll nun feststellen, ob das Spiel gegen Gesetze verstößt, die die Erregung öffentlichen Ärgernisses verbieten. Seltsam genug, dass ein Spiel öffentliches Ärgernis erregen soll, das gewöhnlich in den eigenen vier Wänden gespielt wird, die Spielspassbeschaffungsmaßnahme für den Richter scheint darüberhinaus ohnehin sinnlos: Wired-Redakteur Clive Thompson bezeichnete das Spiel als das Gegenteil der Verherrlichung schulischer Gewalt. Staatsanwalt Thompson gab sich in der Vergangenheit jedoch wenig beeindruckt von den Unterschieden zwischen seiner Spielwahrnehmung und der anderer Leute. "Die Sims" bezeichnete Thompson bereits als "Paradies für Pädophile", da Patches existierten, mit denen die simulierten Spielcharaktere nackt erscheinen. Einen Raubmord im vergangenen Sommer führte er auf Grand Theft Auto zurück und konstatierte: "Niemand schießt anderen Menschen in den Kopf. Es sei denn, er ist ein Auftragskiller oder ein Videospieler". Verwandte News
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