Analyse: Internet-Explorer in Unternehmen fast unverzichtbar

Analyse: Internet-Explorer in Unternehmen fast unverzichtbar

gullinews am Samstag, 29.11.2008 22:03 Uhr (Rating: RatingRatingRatingRating)

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Alternativen zum Microsoft-Browser gibt es viele und es werden kontinuierlich mehr. Während immer mehr Privatanwender zu den Alternativen greifen, scheint der Internet-Explorer im Unternehmensumfeld nach wie vor die Nase vorne zu haben. Einer von Gartner-Research getätigten Analyse zufolge soll sich auch in nächster Zeit an dieser Tatsache nicht viel ändern lassen.

"Aufgrund langjähriger Abhängigkeiten werden es die meisten Konzerne nicht praktikabel finden, von IE auf einen anderen Browser wie Firefox, Opera oder Safari umzusteigen", meint Ray Valdes von Gartner Research. Obwohl gerade Unternehmen wie Mozilla verstärkt auf diesen Bereich abzielen. Verschiedene andere Browser-Entwickler sagen dem momentanen Spitzenreiter ebenfalls den Kampf an. Obgleich es gewiss nicht einfach wird, den IE vom Thron zu stoßen. Dennoch will man damit den Druck auf Microsoft erhöhen und letztlich eine echte Unternehmensalternative schaffen.

Warum sich der Umstieg auf einen anderen Browser so schwierig gestaltet, hat verschiedene Gründe. Vorwiegend sei es eine wesentliche Unternehmensanforderung, den Browser zentral verwalten zu können, meint Valdes. In diesem Punkt biete der IE ganz offensichtliche Vorteile gegenüber den restlichen Konkurrenten. Im Gegensatz zum Firefox stellt das Produkt aus dem Hause Microsoft Mechanismen wie Gruppenrichtlinien und das IE-Administrations-Kit zur Verfügung. Daher ist es für viele Unternehmen keine Frage, auf den IE zu verzichten und zu einem vergleichbaren Produkt zu greifen, meint Valdes.

Entgegen diesem offensichtlichen Vorteil steht die Tatsache, dass der Internet-Explorer auch in Unternehmensbereich weiterhin an Vorsprung einbüßen muss. "Viele Organisationen verstehen inzwischen, dass es eine sehr schlechte Idee war, den Browser an ein bestimmtes Client-Betriebssystem, ein bestimmtes Server-Betriebssystem und einen bestimmten Webserver zu binden", hieß es in dem Bericht. Hinzu kommt, dass viele Konzerne die vorher genannten Vorteile nicht beanspruchen und abgesehen davon die Eigenschaften anderer Produkte sehr schätzen.

Besonders die Aspekte der Flexibilität und der geringeren Abhängigkeit stoßen auf großen Gefallen. Der Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot ist der Auffassung, dass viele Firmen auch aus den Problemen mit dem IE6 ihre Schlüsse gezogen haben und seit dem auf andere Browser setzen. Im Weiteren teilte er mit, dass gut geführte Unternehmen auf Web-Technologien setzen, die nicht an einen bestimmten Browser gebunden sind. Ob der Internet-Explorer auch in Organisationskreisen weiterhin die Oberhand behalten kann, oder schon bald einem möglicherweise freien Konkurrenten weichen muss, wird die Zukunft zeigen. (gS-)

(via zdnet.de)

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15 Reaktionen aus dem gulli:Board

Toady am 02.12.2008 21:17:19:
Habe nie was anderes behauptet, aber Fakt ist, dass Viele es machen könnten und es nicht tun Definiere "viele" - "viele" können es aus den o.g. Gründen aber nicht stressfrei machen. OK, der Aufwand bei 30 Rechnern hat sich im Rahmen gehalten und das habe ic...

Toady am 02.12.2008 21:20:29:
Opera is ein E-Mail-Client und Browser Das letzte Mal, als ich Operas MUA-Fähigkeiten getestet habe, war diese Funktionalität total br0ken - hat sich da so viel getan?...

gS- am 03.12.2008 07:58:50:
Das letzte Mal, als ich Operas MUA-Fähigkeiten getestet habe, war diese Funktionalität total br0ken - hat sich da so viel getan? Kann nicht im Geringsten klagen ! Funktioniert alles sehr gut :)...

 

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