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27. Oktober 2006
Amnesty Verbreitet zensierte Information!Die freie Rede kann nicht unterdrückt werden: das ist die Botschaft einer Kampagne, die Amnesty International mit irrepressible.info gestartet hat. Webmaster haben dabei nun die Möglichkeit, zensierte und verbotene Texte auf ihren Seiten automatisch einblenden zu lassen. Die Botschaft: in Zeiten des Internet kann die freie Rede nicht mehr unterbunden werden. Das Internet solle eine Kraft sein, die politische Freiheitsrechte stärkt und kein Mittel der Repression, so die Botschaft der Kampagne. Zahlreiche Regierungen unterdrücken jedoch die freie Meinungsäußerung im Netz. Während sich unter den Zensurvorreitern vor allem die üblichen Verdächtigen - totalitäre Regimes wie China, Saudi-Arabien, Vietnam oder Syrien - finden, sind es häufig westliche Unternehmen, die Technik und Informationen liefern, um die Einschnitte in die Bürgerrechte umzusetzen.
Die Inhalte werden bei jedem Laden der Seite neu generiert und verbreiten zensierte Textausschnitte in verschiedenen Sprachen. Zu jedem Snippet bietet irrepressible.info Hintergrundinformation: woher der Text stammt sowie wo er verboten bzw. zensiert wurde. Je mehr Leute teilnehmen, desto deutlicher wird laut amnesty, dass die Zensur der Meinungsäußerung technisch nicht möglich ist und sich zensierte Inhalte umso stärker verbreiten, je massiver gegen sie vorgegangen wird.. Verwandte News
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