Für das Shopping per Handy wird lediglich die Beschreibung des Produktes oder die jeweilige ISBN-Nummer benötigt, die ganz einfach als Textnachricht an eine spezielle Handynummer versendet wird. Postwendend erreicht einen die Antwort über den aktuellen Preis auf Amazon.com und die Option, daraufhin das Produkt auch gleich von unterwegs zu bestellen. Interessant für zukünftige Anwendungen wäre auch die Möglichkeit, die Bezahlung per Handyguthaben zu handhaben. Ob dies aktuell geplant ist, wurde nicht bekannt gegeben.
Kommentar: Dies ist grundsätzlich ein gelungener Einfall von Amazon, denn wer kennt den mangelnden Preisvergleich beim Einkaufen nicht. Wie oft hat man sich ein Produkt in einem Geschäft gekauft und zu Hause wartet dann die Überraschung über den viel günstigeren Preis im Internet. Ja, es ist schon ein weiterer Schritt in den realen Einzelhandel. In Zeiten von SMS-Flatrates sind die Kurznachrichten einfach zu verschicken. Und wenn Amazon das System unkompliziert und für jedermann nutzbar macht, könnte dies ein weit reichender Erfolg werden.
Notebooks mit Kurbel? Als verspäteter Aprilscherz ging kürzlich noch die Meldung ein, Intel würde zum Schutz vor Datenverlusten eine Handkurbel für Notebooks entwickeln. Dabei geht es um ein ganz einfaches Prinzip, welches Intel auf der diesjährigen CeBIT schon der Presse anhand einer Taschenlampe vorführte. An der Unterseite der Lampe ist ein Hebel befestigt, durch das andauernde Heranziehen und Loslassen jenes Hebels bringt die Lampe mithilfe des integrierten Dynamos genug Leuchtleistung. Es stellt sich nun natürlich die Frage, ob man mit einer einfachen Handkurbel ausreichend Strom für ein Notebook oder lediglich für einen gelungenen Aprilscherz erzeugen kann?
Wieder Wirbel um das biometrische Sammelalbum vom CCC. Reichlich viel Aufregung gab es auch bezüglich des in der datenschleuder veröffentlichten Fingerbadrucks von Wolfgang Schäuble. Das Frankfurter Magazin brachte gestern eine Meldung, nachdem der Lebensmitteldiscounter LIDL und später auch die Drogeriekette Schlecker angeblich die Echtheit des Fingerabdrucks infrage gestellt haben soll. Die nachgeahmte Mitteilung des Firmensprechers besagt: "Wir haben den veröffentlichten Fingerabdruck von Herrn Schäuble mit demjenigen verglichen, den wir in unserer Kundendatenbank gespeichert haben. Die Übereinstimmung liegt bei Null Prozent".
Gestern wurde derweil noch ein Vertreter des CCC diesbezüglich kontaktiert. Man forderte ihn auf, er soll diese Unwahrheit korrigieren. Ein Blick auf die Kommentare beweist: Zumindest die Besucher des Satiremagazins konnten der gefakten News viel abgewinnen. Aber nicht alle scheinen den Sinn von einem Aprilscherz verstanden zu haben - oder laufen beim Management des Lebensmittel-Discounters wegen dem Überwachungsskandal gerade die Köpfe heiß?
(Sebastian Gruber & Lars Sobiraj)
| 3 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
jimmycarter am 02.04.2008 10:51:52: |
WkoD am 02.04.2008 11:53:11: |
Ghandy am 02.04.2008 13:12:33: |