Al-Qaida betreibt 5.600 Propaganda-Websites: Jährlich kommen 900 dazu

Al-Qaida betreibt 5.600 Propaganda-Websites: Jährlich kommen 900 dazu

gullinews am Mittwoch, 05.12.2007 16:15 Uhr

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Ein saudi-arabischer Forscher gab gestern in Riad auf einer Sicherheitskonferenz bekannt, dass seinen Recherchen zufolge rund 5.600 Webseiten die Ideologie der Al-Qaida weltweit verkünden sollen. Saudi-Arabien, Öl-Exportland Nummer eins, hat das Internet als Schauplatz aller Gegner der USA und deren Mitstreiter ausgemacht.

Der Forscher gab weiterhin bekannt, dass jedes Jahr 900 neue Webseiten dazu kommen. Es wäre sehr schwierig die Seiten ausfindig zu machen, weil die dem engen Kreis der Terrororganisation zugehörigen Seiten aus Sicherheitsgründen häufig ihre Adresse wechseln. Man will so einer Entdeckung bzw. dem Versuch in diese Seiten einzudringen, entgegen wirken. Mit seiner Rede wendet er sich primär an die Öffentlichkeit des eigenen Landes und erhofft sich von dieser mehr Unterstützung. Der saudi-arabische Geheimdienst hat diese Woche eine Website aufgesetzt, in der die Bürgerinnen und Bürger des Landes zum Einreichen von anonymen Hinweisen aufgefordert werden. Die Unterstützung vonseiten der Einwohner fällt allerdings eher dürftig aus. Viele fürchten die Menschenrechtsverletzungen der Mitglieder der staatlichen Organisation, die im Kampf gegen den Terror durchgeführt werden. Khaled al-Faram sagte gegenüber Reuters, der echte Kampf findet nicht auf der Erde sondern in den Medien statt. Er sieht dies als eine starke Bedrohung der nationalen Sicherheit seines Landes an.

 
"Die Berichterstattung in den Medien ist Al-Qaida wichtiger als ihre derzeitigen Operationen", so al-Faram weiter. Das Terror-Netzwerk wird noch immer vom in Saudi-Arabien geborenen Osama bin Laden geleitet. Aber anstatt in Form einer einer eng verbundenen Gruppe zu agieren, verbreitet man heutzutage lieber die Ideologie an Dritte. Diese sollen dann eigenständig handeln, ohne die Väter der Ideologie in Gefahr zu bringen. Der Experte Alessandro Zanasi sprach davon, die neuen Krieger wären die Chat-Kanäle und konspirativen Textbotschaften im Netz. Man würde diese im Namen des Heiligen Krieges als Instrumente benutzen. Vom Terror im herkömmlichen Sinn fehlt heute also jede Spur.

Wer sich darüber hinaus informieren möchte: Im gulli Lexikon befindet sich eine ausführliche Beschreibung der Ziele und Methoden dieser Terrororganisation.

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17 Reaktionen aus dem gulli:Board

KooL0ne am 12.12.2007 01:24:57:
Das sind immer noch Menschen, auch wenn sich deren Einstellung von der deinigen unterscheidet. Der "brave" Westen, unser Kultur ist auch nicht grad Menschlich. Wir bomben andere Länder in die Steinzeit nur damit wir "billig" tanken können, freuen uns wenn die Klamotten billig angeboten...

Blutengel am 12.12.2007 02:13:45:
Das sind immer noch Menschen, auch wenn sich deren Einstellung von der deinigen unterscheidet. Der "brave" Westen, unser Kultur ist auch nicht grad Menschlich. Wir bomben andere Länder in die Steinzeit nur damit wir "billig" tanken können, freuen uns wenn die Klamotten billig angeboten...

am 12.12.2007 15:04:43:
ja feiert gisu:rolleyes: der post ist nett geschrieben aber doch nichts besonderes (literarisch etwas überm gewünschtem durchschnitt;) ). mit dem alter kommt der wortschatz und der umgang mit eben jenem.;) OnTopic: schliesse mich gisu`s auffassung in allen punkten an:T Der durchschnittliche ...

 

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