Mit offenen Karten spielt der AK Vorrat im Gegensatz zu manch anderen Versuchen, an Schulen und Unis beispielsweise "Copyright-Unterricht" in den Lehrplan zu bekommen. Ein Netzwerk von Freiwilligen kann von Interessierten in Anspruch genommen werden, die ehrenamtliche Vorträge über den Wert der Privatsphäre anbieten. Der AK Vorrat:
"Die "Freiheitsredner" wollen vermitteln, welche Bedeutung überwachungsfreie Räume für uns und unsere Gesellschaft haben, wie groß die "Bedrohung" durch Kriminalität wirklich ist und wieviel Sicherheit Überwachung tatsächlich bewirken kann. Nähere Informationen finden sich auf der Internetseite Freiheitsredner.de."
Bislang stellen sich bundesweit über 30 Freiwillige im gesamten Bundesgebiet als Freiheitsredner zur Verfügung, die sich für eine bessere Balance zwischen Privatsphäre und Selbstbestimmung einerseits und den Kontrollrechten der staatlichen Sicherheitsbehörden andererseits einsetzen. Die Vorträge sollen laut dem AK Vorrat "bewusst objektiv" gehalten werden und zu einer informierten Auseinandersetzung mit dem Thema Privatsphäre anregen.
Weitere engagierte Freiheitsredner und Freiheitsrednerinnen sind im Netzwerk natürlich immer willkommen.
| 6 Reaktionen aus dem gulli:Board |
|---|
Shanks.Der-Rote am 07.05.2007 16:42:29: |
Laird_Dave am 08.05.2007 08:23:44: |
Grazer57 am 08.05.2007 09:48:06: |
Suche
Verwandte NewsFreiheitsredner: seit 19 Monaten unterwegs in ganz Deutschland
Freiheit statt Angst: Pseudoregistrierte Handykarten werden kostenlos verteilt
AK Vorratsdatenspeicherung: Nach der Demo dringend Spenden benötigt
AK Vorrat: Vorratsdatenspeicherung ist verfassungswidrig
Demo gegen Vorratsdatenspeicherung: Am 7. Juni wird in Wien protestiert