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19. Juli 2007
Adware nun patentiert von MicrosoftAd- und Spyware, die ungefragt Werbung auf dem heimischen Rechner einbinden, sind eine der Plagen des Internet schlechthin. Besserung ist aber in Sicht: Microsoft hat ein Patent eingereicht, welches Werbung passend zu "Kontextdaten" auf dem Rechner einblendet. Passend zu Userdokumenten, Emails, Musikdateien, geladener Podcasts und Systemeinstellungen" soll die Technologie Werbung zeigen. Folgen nun Patentklagen gegen alle Ad- und Spywarehersteller? Adware, nur noch schlimmer - das sind die Möglichkeiten, die sich mit der von MS patentierten Technik auftun. Eingeblendete Werbung beschränkt sich nicht auf die hinlänglich bekannten Browserpopups, geänderten Favoriten und Startseiten, wie man sie von gängiger Malware kennt. Ebenso kann sie in Applikationen eingeblendet werden - neben Toolbars wird in der Textverarbeitung noch eine Adbar eingeblendet, die Videosoftware spielt gelegentlich ein Werbevideo und so weiter. Patentantrag sieht wenig Kontrolle durch den User vor, um so mehr durch Betriebssystem und Applikationen - jedes Programm kann festlegen, in welchem Umfang und wofür Werbung eingeblendet wird. So könnte beispielsweise unterbunden werden, dass ausgerechnet in MS-Word Werbung für Googles Writely geschaltet wird.
Die "Mutter aller Adware", wie Denn die Konkurrenz schläft nicht und über den reinen Kaufpreis (bzw. dass dieser bei Null liegt) punktet nicht nur die Open Source-Konkurrenz, mit Googles netz- und browserbasierten Officeplänen begibt sich gerade ein weiteres Schwergewicht auf Microsofts angestammtes Terrain. Hier mit niedrigpreisigen, werbefinanzierten Produkten zu kontern, ist möglicherweise keine schlechte Strategie. Insbesondere wenn man bedenkt, dass sich die Produkte Googles bei näherer Betrachtung nicht unbedingt von den MS-Plänen unterscheiden. Außer, dass die Adware nicht auf dem eigenen Rechner gehostet wird. Aber das werden die Inhalte von Google Mail und anderer Online-Dienste des Konzerns ja auch nicht. Verwandte News
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