Lange Zeit waren Mobiltelefone und PDAs in der Hand von Java, Symbian und herstellerspezifischen Eigenlösungen. Adobe Flash für Handys bisher die Ausnahme. Flash will jetzt die Spezifikationen von mobile Flash offenlegen und eine höhere Kompatibilität anstreben. Der unveröffentlichte Subtext: Adobe will die mobile Plattform. Eine eigens gegründete Allianz aus Hardwareherstellern und Anbietern von Inhalten soll dabei helfen. Auch die Konkurrenz steht in den Startlöchern. Mit der noch im Test befindlichen Google Android Entwicklungsplattform und anderen, neuen Entwicklungen in diesem Bereich, dürfte die Landschaft der mobilen Telefone Ende des Jahres stark verändert aussehen.
Denn Mobiltelefone werden nicht nur immer leistungsstärker, sondern durch aktuelle Entwicklungen auch zunehmend leichter zu programmieren sein. Erst vor wenigen Wochen wurde die iPhone SDK veröffentlicht, jetzt kommt die Flashoffensive von Adobe. Für Googles neue Android-Plattform gibt es schon jetzt über 1700 Applikationen, die bei einem kürzlich durchgeführten Wettbewerb eingereicht wurden. Und das, wobei Android noch keine lauffähigen Binaries für die Endgeräte produziert, sondern lediglich Dateien zum Einsatz für den Emulator.
Auch Viren werden zunehmend mobil. F-Secure und andere Antivirenunternehmen sehen den Beginn des mobilen Zeitalters für Viren. Problematisch dabei, dass viele dieser neuen Viren mit kostenpflichtigen, beispielsweise SMS-Angeboten, verknüpft werden können und so unachtsamen Nutzern unbemerkt das Geld aus der Tasche ziehen werden.
Ob mobiles Flash das verhindern wird, ist unklar. Wichtig für Adobe ist jedoch, dass sie mit der neu gegründeten Industrieallianz "Open Screen Project Flash" auch neue Standards für die Auslieferung multimedialer Inhalte setzen. Mobile Endgeräte sollen zukünftig von diesem Konsortium standardisierte Formate abspielen. Zu dem Open Screen Project gehören neben Adobe unter anderem Cisco, Intel, Motorola, Nokia, Sony Ericsson, Samsung und die Contentlieferanten BBC, MTV und NBC Universal. Nicht mit in dem Projekt sind Sun, Microsoft und Google. Diese verfolgen eigene Strategien für die Verbreitung multimedialer Inhalte auf Handys und Smartphones. Und dann gibt es da noch das iPhone.
( via Futurezone )
Zitat: Zitat von Verbogener Ich laufe mit einer Uralt-Gurke umher. Für mich ist ein Telefon nach wie vor ein Telefon und nichts anderes. Und das werde ich auch auf absehbarer Zeit so beibehalten. Daher kümmert mich auch (momentan) nicht welche Viren fürs Handy kommen und welches OS drauf läuft. Cu Verbogener Ja, so denke ich auch. Ich bin neuer Technologie wirklich aufgeschlossen, aber meiner ...
Jetzt fangen die Hersteller wenigstens an die Handy mit Mini-USB auszustatten. Für jedes Handy ein eigenes Kabel. Nur um mit dem Zubehör noch zusätzlich verdienen zu können. Endlich haben sie kapiert das dies der falsche Weg ist. Cu Verbogener