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02. Juni 2008

Adobe Acrobat.com Baut sein Onlineangebot weiter aus

Am heutigen Montag hat das Team rund um Adobe Acrobat eine neue Online-Community im Beta-Status ins Leben gerufen. Dank dieser Plattform ist es nun möglich Texte online zu verarbeiten und diese dort langfristig zu speichern. Hierbei fördert Adobe besonders das Arbeiten im Team. Alle erstellten Dokumente können von überall aus bearbeitet werden. Hinzu kommt die Veröffentlichung von Acrobat 9. Dieses zeigt sich, neben zahlreichen weiteren Features, künftig großzügiger hinsichtlich der Darstellung von Animationen.

Nach der Veröffentlichung der kostenlosen Onlineversion von Adobes Photoshop folgt nun das nächste größere Projekt. Das Unternehmen sieht es als besonders wichtig an, seine Dienste auch kostenlos und via Internet anbieten zu müssen. Die Nachricht über das neue Web-Angebot ist eine Zugabe zum eigentlichen Highlight. Denn der Acrobat ist in Version 9 erschienen und soll jetzt einiges mehr können.

Dynamische Funktionen stehen ab sofort zur Verfügung. Dazu zählen sowohl animierte Bilder, dynamisches Kartenmaterial und verbesserte Formulare. Wer viel Wert auf die Verschlüsselung der Dokumente legt, wird mit Acrobat 9 auch seine Freude haben, denn dieser kann jetzt mit 256-Bit vor unerwünschten Zugriffen schützen. Auf der Webseite des Herstellers "acrobat.com" gibt es nun das Textverarbeitungsprogramm Buzzword. Dabei handelt es sich um eine Webapplikation, die besonders für Teamworker interessant ist. Weltweite Konferenzen über Chat, Video und sogar Sprache sind nun möglich. Dank dieses neuen Dienstes können die Daten auch einfach online auf einem Server von Adobe gespeichert werden. Bis zu fünf erstellte Dokumente können dann online in eine PDF-Datei umkonvertiert werden. Mit Buzzword möchte Adobe primär Google Docs Konkurrenz machen. Der große Vorteil von Buzzword ist die Interaktivität.

Dank der virtuellen Besprechungszimmer ist es möglich, erstellte Dokumente mit Kollegen oder Freunden im Web zu verwalten oder sogar komplett dort zu erstellen. Die Nutzer von Adobe können nun nahtlos .MOV und .WMV Dateien in das Flashformat umkonvertieren und direkt in eine PDF Datei einbauen. Wer gerne etwas mehr aus seinen Dokumenten machen möchte, kann nun auch Tonmaterial und 3D-Modelle implementieren. Mit dem kostenlosen Acrobat Reader 9 ist dann möglich, die Filme ohne einen externen Player abzuspielen. Ebenso kann man mit der Neuentwicklung ein Abbild einer Webseite erstellen und diese in das PDF-Format umwandeln. Besonderes Highlight ist, dass dabei die Links und Animationen erhalten bleiben. Die Software erscheint wie gewohnt in einer kostenlosen Version, sowie in drei kostenpflichtigen Versionen. Die Standard-Edition kostet rund 299 US-Dollar, die Pro Edition 449 US-Dollar und die Pro Extended Edition 699 US-Dollar. Auf Acrobat.com kann man bereits in die Beta hineinschnuppern. Wer jedoch auf Geschwindigkeit Wert legt acrobat, pdf, readerund auf die Funktionen des Acrobat Readers verzichten kann, sollte die Verwendung des kostenlosten "Foxit-Readers" in Betracht ziehen, der auch eine Bearbeitung der Dokumente erlaubt.

(via cnet.com, thx)

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