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11. Januar 2007
AACS HD-DVD und Blu-Ray-Kopierschutz wird geknacktMit BackupHDDVD ist der erste Schritt zum Knacken des CSS-Nachfolgers AACS getan. Ed Felten analysierte, warum die nächsten Schritte folgen werden und wie das Katz- und Maus-Spiel zwischen Kopierschutzknackern und Medienkonzernen aussehen könnte. Fest stehen dürfte, dass die kommende Auseinandersetzung um den Kopierschutz der nächsten DVD-Generation unterhaltsamer sein wird als einige der damit "geschützten" Filme. BackupHDDVD kann bekanntlich nur mit einem bereits vorhandenen Title-Key eine hochauflösende DVD auslesen und mit diesem den Film entschlüsseln. Ed Felten geht davon aus, dass diese Title-Keys zügig gesammelt und in Internet-Datenbanken verfügbar gemacht werden. Ein Programm wie BackupHDDVD kann leicht um ein Tool erweitert werden, welches diese Title-Keys automatisch abruft oder importiert. Entsprechende Extensions und Datenbanken hält Felten für "unvermeidlich". Einmal publizierte Geräte-Keys, mit denen Title-Keys ausgelesen werden, können nun zwar auf eine Blacklist gesetzt werden. Was aber nur bedeutet, dass nach dem Blacklisting produzierte DVDs nicht mehr mit diesen Keys ausgelesen werden können. Damit wird ein interessantes Katz- und Maus-Spiel gestartet, was vor allem im Fall des Keys eines Hardware-Players zu interessanten Implikationen führen könnte. AACS-lizenzierte Softwareplayer können möglicherweise leicht auf andere "Geräte"-Keys umgestellt werden, im Fall eines geleckten Hardware-Player-Keys dürfte die Prozedur umständlicher sein. Ob man den Schlüssel einfach im Umlauf läßt oder stattdessen möglicherweise mit verärgerten Kunden zu tun hat, deren Gerät keine Neuerscheinungen mehr abspielen will? Oder werden die Firmware-Updates für Hardware-Player ebenso zur Regel wie Updates von Softwarepaketen? Verwandte News
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