
Mit viel gutem Willen kann man es als eine Entschuldigung auffassen, was Sony-Chef Howard Stringer auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas laut heise von sich gab. Man "hatte nicht die Absicht, den Konsumenten zu bestrafen", so Stringer, und weiter: "Inhalte und Technologie sind merkwürdige Bettgenossen ... Wir hängen zusammen. Und manchmal verstehen wir uns nicht. Aber ist das nicht letztlich die Definition einer Ehe?"
Mit solchen Scherzereien zeigt Sony einmal mehr, dass man zwar gelegentlich um ein paar nette Worte nicht verlegen ist, aber weder diese noch die ersten Taten, die nun endlich folgten, ein Ergebnis eines tatsächlichen Lernprozesses sind. Dass neben den Inhalten, die der Kunde mit einer Audio-CD zu erwerben wünscht, auch weiterhin "Technologie" auf den Scheiben zu finden sein wird, die sich eben gelegentlich nicht mit dem Inhalt versteht, konnte sich Stringer selbst beim Entschuldigen offenbar nicht verkneifen anzukündigen.
Entsprechend kann es sich Sony seiner weiterhin völlig versagenden Schadensbegrenzung zuschreiben, dass nach den Klagen in den USA nun auch solche in Kanada vorbereitet werden. Nach den ersten Ermittlungen begann Sony zwar endlich mit Rückrufaktionen der schädlichen Medien, beschränkte sich dabei unverständlicherweise einerseits auf die USA, weiterhin nur auf XCP-CDs.
In Kanada wird gegen Sony nun unter anderem wegen Bruch der Privatsphäre von Kunden, Vertragsbruch und Verstößen gegen das Wettbewerbsrecht ermittelt. Und auch in den USA zeigen sich nicht alle Kläger von Sonys Vorgehen befriedigt. Mark Lyon, der sonysuit.com betreibt, hat angekündigt, sich auf den angebotenen Vergleich nicht einzulassen.
News Redaktion am Freitag, 06.01.2006 12:36 Uhr
Man sollte diese Labels allesamt so lange boykottieren, bis sie pleite sind, oder ihre Fehler einsehen. Wohlgemerkt nur die Labels, welche nicht einsichtig sind und ihren Kunden so etwas zumuten. Das ist meiner Meinung nach eh sinnlos. Wenn ich eine Band wirklich gut finde und gern und viel höre, ...
Es wäre wohl das beste keine CDs von Sony mehr zu kaufen. Das Problem dabei ist, dass die anderen Majors auch nicht besser sind. Wer kauft schon gern CDs die den PC schrotten wenn er die Musik auch illegal umsonst downloaden kann und dort scheinbar ein weitaus geringeres Risiko eingeht seinen PC ...
Dann werde ich mit Sicherheit keine CDs von Sony mehr erwerben. ...
Fortgesetzte Lernresistenz Mit viel gutem Willen kann man es als eine Entschuldigung auffassen, was Sony-Chef Howard Stringer auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas laut heise von sich gab. Man "hatte nicht die Absicht, den Konsumenten zu bestrafen", so Stringer, und weiter: "I ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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