Der Enron-Skandal hatte nicht nur die Frage der US-Energieversorgung neu aufgeworfen, einige Millarden Dollar verbrannt und das Vertrauen zu angeblich marktwirtschaftlich agierenden Konzernen nachhaltig erschüttert: er taugt auch als Beispiel für die Langlebigkeit moderner Kommunikation.
Denn was man mal als Email verschickt hat, könnte an einem kleben bleiben. Die Empfänger können die Nachricht speichern, weiterleiten, veröffentlichen und so weiter. Und wenn man in einem Unternehmen gearbeitet und gemailt hat, welches Gegenstand von Ermittlungen einschlägiger Aufsichtsbehörden wurde, deren Vorgehen wegen Transparenzgesetzen öffentlich einsehbar gemacht werden muss, kann es auch sein, dass sie ganz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen offengelegt werden. Komplett mit Absender- und Empfängeradressen.
Das ist im Fall von Enron geschehen: 92% aller Mails, die in und aus dem Unternehmen versendet worden sind, können über eine Suchmaske durchstöbert werden. Neben der Geschäftsmail findet sich eine große Zahl von Kettenmails, Rundbriefen und Jokemails: spannend, wofür in einem Unternehmen Zeit vorhanden ist, welches zielstrebig auf die Insolvenz zusteuert; interessant, wie es um die Art sexuell expliziten Humors bestellt ist in einem Unternehmen, das lange Zeit die Protektion eines gewissen, von christlicher Prüderie durchaus geprägten US-Präsidenten genossen hat.
Wem die Suchmaske zu umständlich ist: Techdirt hat bereits eine Linksammlung zu einer kleinen Auswahl an exemplarischen Mails zusammengestellt.
News Redaktion am Donnerstag, 02.02.2006 14:53 Uhr
Ähm, kann es sein das der Link zu der Zusammenstellung nicht funktioniert bzw. auf eine andere News zeigt? :) ...
Naja, mal erlich, ob man sich während der Arbeitszeit im gb umhertreibt oder in (Firmen) Blogs Verwirrung stiftet ist doch eigendlich irrelevant. Ob man sich nun während der Arbeit eine ausversehen eine Kettenmail an den Vorstand schickt mit dem Betreff Kaffee (ist mir passiert *g* ) naja, alles re ...
92% der Geschäftsmails im Netz veröffentlicht Der Enron-Skandal hatte nicht nur die Frage der US-Energieversorgung neu aufgeworfen, einige Millarden Dollar verbrannt und das Vertrauen zu angeblich marktwirtschaftlich agierenden Konzernen nachhaltig erschüttert: er taugt auch als Beispiel für ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.