Die Intellectual Property Rights Enforcement Directive (IPRED) scheint versagt zu haben. Das Gesetz, welches den Rechteinhabern mehr Möglichkeiten im Kampf gegen Urheberrechtsverletzer bieten sollte, scheint nur ein Vakuum erzeugt zu haben. Der Traffic in Schweden brach zwar ein, doch laut einer aktuellen Umfrage der IFPI gibt es nach wie vor mehr als genug Filesharer.
Im Rahmen einer Webumfrage wollte man wissen, wer noch aktiv an Tauschbörsen teilnimmt und ob man auch urheberrechtlich geschützte Werke darüber beziehen würde. Rund 40 Prozent der Befragten zwischen 15 und 74 gaben an, dass sie tagtäglich via Tauschbörse geschützte Werke herunter- sowie heraufladen würden. Das IFPI-Vorstandsmitglied Louis Werner bezeichnete diese Zahlen als "sehr hoch". Man sei davon aber nicht überrascht. Wenn man in Betracht zieht, dass Schweden selbst gerade einmal 9,2 Millionen Einwohner hat, wirken die Zahlenwerte durchaus beeindruckend. Von einem Erfolg der so sehr beschworenen IPRED-Richtlinie kann also keine Rede sein. Wie die IFPI mitteilen ließ, wäre der Wert sogar noch erheblich höher, wenn man alle Befragten unter 15 Jahren mit in die Statistik aufgenommen hätte.
Einige halten die Zahlen bereits für übertrieben hoch. Insbesondere eine jüngst durchgeführte Umfrage des Fernsehsenders Viasat kam zu einem deutlich niedrigeren Ergebnis. Man hatte dort ermittelt, dass nur 11 Prozent der Schweden aktiv Filesharing betreiben. Wie üblich sind solche Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Einen Ansatz, wie man zu solch hohen Werten gelangen konnte, gibt es jedoch. Bisherige IFPI-Umfragen wurden immer per Telefon durchgeführt. Dabei erreicht man jedoch nicht zwingend die passende Zielgruppe. Die Online-Befragung könnte also den Ausschlag für diese hohen Werte gegeben haben. (Firebird77)
(via di, thx!)
(Bild via thespacelab, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 13.10.2009 08:52 Uhr
Fraglich ist, wieviele von den 9 Millionen Schweden überhaupt einen Internetanschluss besitzten. Bei 30% wären das ja ALLE. ...
Phonographic Industry ... Phonograph ... Grammophon ... der Staub der Geschichte! ... und sie wollen die gute alte Zeit wieder haben, wo Platten kaputt gingen ... keine Backups dieses Geschäft einen Versauten oder bei den CDs ... man nahm eben halt den aggressiven Lack, eben damit diese Datenträger ...
2,8 Millionen sind immer noch 6,4 Millionen zu wenig. ...
bitte löschen, hab nicht zu ende gelesen :p ...
Seit nun 10 oder 11 Jahren gibt es Filesharing und noch immer hat die Industrie keine passende Antwort gefunden, außer eben die rechtliche Keule zu schwingen. Wenn man aber die News von vor einigen Tagen ließt, verwundert es au ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.