
BSA bietet mehr Kohle für Denunzianten
Auf schlappe 200.000 Dollar wurde die Prämie erhöht, welche die Business Software Alliance an Denunzianten auszahlen will, die den Einsatz nichtlizenzierter Software an die Piraterieverfolger melden. Seit sechs Monaten betreibt die BSA das Meldeprogramm, welches vor allem Firmeninsider dazu bewegen soll, den nichtlizenzierten Softwareeinsazu in ihrem Unternehmen zu melden. Den "Informanten" wird Vertraulichkeit zugesichert sowie hohe Geldbeträge. Seit dem Start des Programms habe man 1000 Hinweise entgegengenommen.
14jähriger deckt Sicherheitslücke in Google Mail auf
Eine Lücke bei GMail, die sich per zugemailtem Javascriptcode ausnutzen ließ, hat ein 14jähriger Blogger gestern aufgedeckt - der Exploit hätte möglicherweise zum Sammeln von Mailadressen genutzt werden können. Zumindest, wenn Google nicht zügig reagiert hätte. Die Sicherheitslücke wurde inzwischen gefixt.
DRM-Demo: Presseresonanz ja, öffentliche Resonanz fraglich
Das Positive: Demonstrationen gegen fragwürdige Kopierschutzmaßnahmen finden zunehmend Resonanz in der Presse: der Philadelphia Weekly schreibt jedenfalls erfreulich viel über die von FreeCulture initiierte Aktion. Auch so deutliche Zitate wie das Statement des FreeCulture-Mitgründers Nelson Pavloskys werden gedruck: "Es ist nicht so, wie wenn man einen Polizisten im Rechner hätte, es ist, wie wenn man einen Mafiosi im Rechner hat, der nach den Regeln spielt, die er selbst bestimmt." Die Resonanz der Demo wird dagegen bezeichnenderweise im Artikel nicht erwähnt: der Protest lief, bis alle Flyer verteilt waren, Teilnehmerzahlen nennt der Bericht nicht. Bei einer durchaus sympathisierenden Berichterstattung immer ein schlechtes Zeichen - die Welt braucht offenbar noch ein paar Rootkits mehr auf Audio-CDs.
News Redaktion am Donnerstag, 02.03.2006 13:42 Uhr
Hmm 200.000 für jeden fall? na klasse da installiere ich doch glatt ein paar winxp kopien und zeige mich selber an, die lächerliche strafe die dann folgt sollte ich von der belohnung locker bezahlen können und habe dann noch genug über für ein paar jahre urlaub :P ...
200000 DOLLAR ??????? Wow... Hallo ihr ausgebeuteten Zeitarbeiter, an denen sich nicht nur Euer Sklaventreiber dumm und dämlich verdient, sondern die Ihr auch von den Festangestellten als Kollegen 2ter Klasse behandelt werdet.... Bessert Euer Gehalt auf Gruss Tim ...
Jup wenn man keine Ahnung hat. Man könnte ja sogar die Cookies klauen und dann ist der Account auch futsch. ...
Ja, JS ist Clientseitig. Und Gmail benutzt AJAX. Also kann man sehr wohl z.B. Emails weiterleiten, löschen etc. :dozey: ...
Haha, welche Sicherheitslücke? Javascript ist übrigens clientseitig, also nix mit Email-Klau oder gar komprimittieren des Accounts, wie der Junge das beschreibt... Echt, ich seh ja noch über die Polemik in den News bei Themen rund um Urheberrecht & co. hinweg, aber das ist zuviel... ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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