
In Österreich, Dänemark, Finnland, Deutschland, Hong Kong, Island, Italien, Portugal, Schweden und der Schweiz seien Klagen eingereicht worden. Eine Premiere ist das Vorgehen in Portugal, wo Filesharing den legalen Markt "verwüstet hat", so die IFPI in ihrer Presseerklärung. Betroffen sind die großen Netze FastTrack, Gnutella, eDonkey, DirectConnect, BitTorrent, WinMX und SoulSeek.
Insgesamt liegt die IFPI noch deutlich hinter den US-Kollegen der RIAA zurück. 5.500 Kunden kriminalisierte die IFPI in nun 18 Ländern, die RIAA knackte alleine in den USA inzwischen die Marke der 18.000.
Eltern haften für ihre Kinder: die IFPI warnt gleichzeitig auch, dass Kinder, die Musik online tauschen, ihren Eltern empfindliche Geldzahlungen verursachen könnten. Aber selbst bei Erwachsenen führt eine hohe Sensibilisierung für Rechtsfragen offenbar nicht zwangsläufig zu Handlungen, die der IFPI genehm sind. In Deutschland ist unter anderem ein Richter Opfer der Klagewelle geworden.
Ansonsten liest man die üblichen Statements: entgegen der Trafficanalysen wird frisch behauptet, ein Drittel der Filesharer habe seine Aktivitäten in den Tauschbörsen eingestellt oder verringert. Die durch den Musiktausch entstehenden Verluste für die Musikindustrie würden hingegen dennoch weiter ansteigen. Wie das zusammenpasst, wird das Geheimnis der IFPI bleiben, ebenso wie die Belege für die Behauptung, alleine in Großbritannien habe man in den vergangenen drei Jahren über eine Milliarde Pfund an entgangenen Einnahmen zu beklagen.
Und auch andere, altbekannte Klischees dürfen nicht fehlen: vom Filesharer zum Kinderschänder ist es nur ein Katzensprung, suggeriert die Meldung. In Italien sei es bei einer Reihe von Razzien gegen "Filesharer und Server" zur Beschlagnahmung von 70 Rechnern gekommen, auf jedem Server befanden sich laut IFPI 30 Terabyte Musik, angemeldet waren jeweils 1000 User. Und auf einem der "Filesharingserver" die unvermeidliche Kinderpornografie. Was ein Server mit 30 TB vollen Plattenkapazitäten mit Filesharing zu tun hat, läßt die IFPI offen - oder läßt unfreiwillig durchblicken, dass sie den Unterschied zwischen Download- und Indexserver nicht wirklich begriffen hat.
"Leute, die illegales Filesharing betreiben, behaupten oft, sie seien Musikfans, tatsächlich aber schädigen sie Investitionen in den Musiksektor, brechen Gesetze und riskieren Geldstrafen durch ihre Taten".
So das IFPI-Statement. Wenn man die Worte "Leute, die illegales Filesharing betreiben" durch "Firmen, die DRM-Rootkits auf den Rechnern ihrer Kunden installieren" ersetzt, ergibt der Satz sogar Sinn.
News Redaktion am Dienstag, 04.04.2006 13:35 Uhr
ja! ich weiß! logisonstwas fordert die provider auf, die logdaten nicht zu löschen! dies widerum ist gesetzlich vorgeschrieben....blablabla...und irgendein provider hat sie schon verklagt, weil er tausende von emails bekommen hat von der kackfirma Das Problem ist, dass ...
was ...
ja! ich weiß! logisonstwas fordert die provider auf, die logdaten nicht zu löschen! dies widerum ist gesetzlich vorgeschrieben....blablabla...und irgendein provider hat sie schon verklagt, weil er tausende von emails bekommen hat von der kackfirma! verstoß gegen.. verstoß gegen... verstoß gegen ...
ja! ich weiß! logisonstwas fordert die provider auf, die logdaten nicht zu löschen! dies widerum ist gesetzlich vorgeschrieben....blablabla...und irgendein provider hat sie schon verklagt, weil er tausende von emails bekommen hat von der kackfirma! verstoß gegen.. verstoß gegen... verstoß gegen ...
Für die Leute, die wissen wollen wer für diese Scheiße verantwortlich ist, dann begnügt euch damit! jetzt hab ich Angst, obwohl schon von sämtlichen Seiten Klagen gegen Logipad einrasseln, da sie den Provider auffordern Log datein zu behalten ( was nach Gesetz, sofort gelösch ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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