
Den zweiten Meilenstein - 1000 Förderer - setzt Hanson momentan auf der Projekthomepage "A Swarm of Angels". Eine Million Pfund soll das Budget des Filmes betragen, 50.000 Personen sollen das unter Creative Commons lizenzierte Werk mit jeweils 25 Pfund fördern - dem Preis einiger CDs, dafür leistet man einen Beitrag für einen Film, der der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden wird.
Mitmachen ist auf allen Ebenen erwünscht - selbst das Drehbuch ist nicht im Detail festgelegt, sondern soll ebenfalls in kollektiver Arbeit entstehen. Durch die netzbasierte Arbeitsteilung und der Mithilfe seines "Engelsschwarms" rechnet Hanson als Endergebnis mit einem Film, der unter kommerziellen Bedingungen mehrere Millionen Pfund gekostet hätte.
Hanson kann auf einige Produktionen zurückblicken und plant nicht weniger als eine neue Zukunft der Filmproduktion und -distribution. Die traditionelle Filmproduktion sei ihm schlicht zu langweilig und unzeitgemäß geworden. Die Zukunft des Kinos liege woanders.
"Wir sind ein Teil der Remix-Generation, ausgestattet mit den Do-It-Yourself-Werkzeugen, um eigene digitale Medien zu erstellen, seien es Filme, Musik oder was auch immer. Ich denke, einen Film von Grund auf daraufhin zu produzieren, dass er remixed, angesehen, getauscht, verteilt werden kann, ist der Weg, den man gehen muß. Das ist der Weg, um die Zukunft des Films zu erfinden."
Neben Comiczeichner Warren Ellis und EFF-Aktivist, SF-Autor und BoingBoing-Blogger Cory Doctorow konnte Hanson inzwischen auch den Produzenten Tommy Pallotta gewinnen. Pallotta verfilmte zuletzt den Philip K. Dick-Roman "A Scanner Darkly" mit Keanu Reeves.
News Redaktion am Montag, 08.05.2006 12:57 Uhr
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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