
Die Thematik war dabei sogar so wichtig, dass man ihr einen unglaublichen Stellenwert zuschrieb. Man sprach davon, illegales Filesharing innerhalb der nächsten drei Jahre um 70 Prozent reduzieren zu wollen.
Wenn man etwas bissig wäre, konnte man zum damaligen Zeitpunkt der Contentindustrie bereits gratulieren, würde sie doch innerhalb der nächsten drei Jahre einen Anstieg ihrer Einnahmen um 70 Prozent verzeichnen. Vermutlich funktioniert deren Logik aber nur in eine Richtung. Offenbar wird es mit den neuerlichen Einnahmen nun jedoch nichts, da man die Ziele schlicht und ergreifend viel zu hoch angesetzt hat. Ein Brief des britischen Kultusministers Ben Bradshaw ist in die Hände der Times geraten, der Inhalt mehr als erleuchtend. Er erklärt darin, dass der zeitliche Rahmen von drei Jahren auf der Prämisse basierte, dass sämtliche Maßnahmen zum Kampf gegen Piraterie bereits ab Juli 2009 ergriffen werden. Faktisch müsste also seit wenigen Tagen bereits jedwede Anti-Piraterie-Maßnahme in Großbritannien auf Hochtouren laufen, um innerhalb der kommenden drei Jahre die Quote von 70 Prozent zu erreichen. Dass dies vermutlich nicht der Fall sein wird, dürfte klar sein.
Es bleibt also eine weitere Seifenblase für die Contentindustrie, die ihre Kunden nach wie vor lieber verfolgt, als den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Unnötig zu erwähnen, dass dieser Kampf nicht auf den finanziellen Schultern der Industrie ausgetragen wird, sondern letztendlich auf denen der meist unwissenden Internetuser. Die jährlichen Kosten für Anti-Piraterie-Maßnahmen schlagen bei den britischen Providern mit ca. 327 bis 515 Millionen Euro zu Buche. Dieses Geld fällt mit Sicherheit nicht vom Himmel. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
(Bildquelle: Cofaigh on deviantART, thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 09.07.2009 16:21 Uhr
Warum sollte die Industrie auf einen neuen Geschäftszweig ausweichen?? Ist doch lukrativer für 24 Songs Millionenbeträge zu kassieren, statt pro Lied vielleicht 99 Cent zu erhalten! ...
Wie einige von uns es hier schon andeuteten, man sollte aus dem Internet ein Regionet machen ... da hätte Files-häring und soooh'n Zeuch keeene Schanze, ey ! Aber wißt ihr was wir echten Terroristen benutzen ? Wir benutzen ein 40-Kanaliges CB-Funkgerät oder Kurzwelle, wobei wir echten Terrorist ...
man sollte nicht so naiv sein und glauben die MI meine es ehrlich....ihre Statistiken und Interpretationen sind ein Mittel zum Zweck...eine besonders dämliche Interpretationen alá jeder DL = ein verlorener Kauf sollen nur ein grösseres Ausmaß darstellen als es wirklich ist um die Situation bedro ...
"Man sprach davon, illegales Filesharing innerhalb der nächsten drei Jahre um 70 Prozent reduzieren zu wollen Wenn man etwas bissig wäre, konnte man zum damaligen Zeitpunkt der Contentindustrie bereits gratulieren, würde sie doch innerhalb der nächsten drei Jahre einen Anstieg i ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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