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Killerspiele: Schädliche Wirkungen von Videogames endlich bewiesen

In mehreren Einzelfallstudien konnte das schädliche Potential sogenannter "Killerspiele" endlich bewiesen werden. Die Gefahr ist weitaus größer als gedacht: selbst bei Personen, die die umstrittenen Games nicht einmal selber zocken, führen die Killerspiele zu Realitätsverlust, der Unfähigkeit zum logischen Denken und gar zur Ablehnung von Gesetzen und Verfassung. Dies wurde nun mit mehreren Fallstudien mit Politikern in Deutschland und den USA bestätigt.

Die beängstigendsten Wirkungen der Beschäftigung mit Killerspielen konnten beim deutschen CDU-Abgeordneten Uwe S. beobachtet werden. Allein die rein theoretische Auseinandersetzung mit den sogenannten "Killerspielen" führte dazu, dass er den Unterschied zwischen Zahlen wie "23" und "91" nicht mehr erkennen konnte. Auch die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen war dem Probanden nach der Beschäftigung mit den "Killerspielen" offenbar vollständig abhanden gekommen.

Realitätsverlust in beängstigendem Ausmaß musste festgestellt werden, nachdem Uwe S. allen Ernstes behauptete, Gesetzgebungen in Bereichen anregen zu können, in denen er nach eigener Aussage "kein Experte" sei und nicht einmal fähig war, einzelne Titel zu nennen, die beispielsweise im Onlinegaming-Bereich problematisch seien. Bei S. wurde sogar der feste Glauben daran beobachtet, Gesetzesänderungen auf Basis des Betrachtens des ZDF-Magazins "Frontal 21" vorschlagen zu können.

Ebenso konnte ein drastischer Schwund im Wissen um rechtliche Zuständigkeiten beobachtet werden: Die Tätigkeitsfelder von Jugend- und Innenministern verwechselte S. nach seiner Beschäftigung mit den "Killerspielen" ebenso wie die Arbeitsbereiche der USK und der BPjS.

Das traurige Schicksal des Uwe S.' ist kein Einzelfall. In den USA konnte die Gouverneurin Kathleen S. dabei beobachtet werden, wie sie nach der Beschäftigung mit Gewaltspielen Gesetzesforderungen stellte, die bereits in mehreren Fällen als nicht verfassungsgemäß abgelehnt wurden. Selbst Professoren sind nicht ungefährdet: Craig S. wurde nach der Beschäftigung mit den umstrittenen Games dabei beobachtet, unbelegbare "wissenschaftliche" Statements zur Automatisierung von Gewalt durch entsprechende Spiele abzugeben.

Das Risiko, welches durch Gewaltspiele auf Politiker und Psychologen ausgeht, kann nach diesen neuesten Erkenntnissen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Bevor die blutigen Games weiter ihre zerstörerische Wirkung bei diesen Zielgruppen entfalten, sollte Akteuren aus Politik und Psychologie die Beschäftigung mit Videospielen in Theorie und Praxis zügig verboten werden. Uwe S. ist warnendes Beispiel für die fatalen, drohenden Folgen.

News Redaktion am Dienstag, 20.06.2006 12:07 Uhr

tagsTags: killerspiel gewalt videospiel game pc-spiel verbot gaming

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34 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • loerdi am 24.06.2006 09:30:23

    Wir hatten das Thema in Poli und wir sind EINSTIMMIG dazu gekommen, dass Videospiele noch lange nicht soviel Gefahr verursachen, wie z.B. die Gewalt in Familien oder die Gewalt, die druch Wut über UNverstandenheit(Einwanderer) aus geht!!!!!! ...

  • emper0r am 24.06.2006 09:16:54

    ironie ist echt was feines, sehr guter text,... :T aber auch einige kommentare hier sind echt lustig. :D ...

  • Ironwhistle am 22.06.2006 08:05:27

    Ich bin seit 23 Jahren ein Treuer Freund des Horrorgenres und seit gut 12 Jahren auch Bewunderer zahlreicher Horror- und Killergames (Aktuell GTA San Andreas). Es macht nicht aggressiv - mein Tagesablauf ist der gleiche wie der eines jeden Menschen... So, jetzt werde ich erstmal in die City fahren, ...

  • 4M am 21.06.2006 23:25:55

    moin ;) endlich mal nen bericht der schmunzeln verursacht. :T und wer behauptet dass killergames aggressiv machen bekommt aufs maul ... ...

  • The Sicilian am 21.06.2006 22:49:56

    Politiker leiden doch so oder so oft an Realitätsverlust ;) Ich hätte es an einer anderer Personengruppe getestet ;) Naja nen Schmunzler wert. :p ...

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