
Erst im Mai hatte ein Richter YouTubes Mutterkonzern Google zu Zahlungen an die ASCAP verurteilt. Einmalig 1,6 Millionen und weitere 70.000 Dollar monatlich muss der Konzern aus Mountain View nun an die Verwertungsgesellschaft überweisen. Doch das scheint der ASCAP nicht zu reichen. Jetzt nimmt sie sich Menschen vor, die YouTube-Videos auf ihren Webseiten eingebunden haben.
So bekam der StartUp-Unternehmer Jason Calacanis Post von der Gesellschaft. Er soll eine Lizenz erwerben, weil bei seinem Web 2.0-Service Mahalo.com Youtube-Videos mit Musik von Künstlern abrufbar sind, deren Rechte die ASCAP vertritt.
Anderen Internetunternehmen dürfte ein ähnliches Schicksal blühen. Private Webseitenbetreiber dagegen müssen keine Rechnungen von der ASCAP fürchten, wie die Gesellschaft in einer Stellungnahme gegenüber Valleywag klarstellte:
"ASCAP bietet keine Lizenzen für - oder fordert Lizenzen von - denen, die lediglich ihre persönlichen Blogs auf vollkommen nonkommerziellen Webseiten veröffentlichen. Mahalo.com ist ein größeres Unternehmen als einfach ein persönliches Blog. Daher befindet sich die ASCAP in einer Diskussion mit Herrn Calacanis bezüglich der Nutzung der Musik von Mitgliedern der ASCAP auf der Seite."
Bereits im Mai hatte die ASCAP finanzielle Forderungen wegen eingebetteten Videos gestellt. Damals hatte Google die Betroffenen aufgefordert, die Verwertungsgesellschaft an die Rechtsabteilung des Unternehmens zu verweisen. Kritiker fragen sich nun, wie lange der Konzern diese Haltung noch beibehalten wird.
Andere halten die ASCAP-Forderungen allerdings für haltlos. Schließlich erhielte die Gesellschaft bereits Geld von YouTube. Da die eingebetteten Videos weiterhin auf der Videoplattform gehostet werden, sollten für sie keine weiteren Kosten anfallen. Alles andere würde einer Mehrfach-Vergütung entsprechen. (Simon Columbus)
via Techdirt, thx!
News Redaktion am Donnerstag, 09.07.2009 23:14 Uhr
muhahaha solche pfosten und dann wundern die sich wieder, wenns ne DDOS attack oder sonst was abkriegen^^ ...
Diese geldgeilen Säcke kriegen den Arsch nicht voll. ...
Genau, immer schön weiterpressen bis die Leute nichts mehr haben. Der 5. Mercedes in der Garage fährt ja auch nicht mit Luft und Liebe... Wir wollten die ASCAP nicht im Internet. Wenn die so stressen sollte man die einfach rauswerfen :D ...
Ehm, ist das nicht so in DE? Wurden nicht schon Werkstätten verknackst, weil dort ein Radio lief? Oder verwechsel ich grad was? Nöö das ist vollkommen richtig! Jede Firma die in einem Öffentlichen Bereich Radio oder CD apbspielt, ist verpflichtet dies bei der GEMA anzume ...
Ist ja wie als würden die von Firmen die ein Radio im Eingangsbereich haben, plötzlich Geld verlangen, dafür dass die Musik präsentieren. Das ganze zahlt zwar schon der RADIOSENDER. Aber warum nicht doppelt kassieren? Ehm, ist das nicht so in DE? Wurden nicht schon Werks ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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