
In vielen Ländern werden regimekritische User verfolgt, werden Netzzugänge gesperrt und Internetcafes geschlossen. Kritische Webseiten werden blockiert, Suchmaschinen gefiltert und Blogs gelöscht. Den Bürgern wird ein freier Zugang zu Informationen und die Möglichkeit zur kritischen Meinungsäußerung genommen. Das schaffen die jeweiligen Regimes nicht alleine, sondern nur mit tatkräftiger Unterstützung vieler Unternehmen. Dagegen kann auf der Webseite irrepressible.info protestiert werden. Amnesty International:
"Das Internet kann ein großartiges Werkzeug zur Förderung der Menschenrechte sein - Aktivisten können die Welt mit einem einfachen Mausklick über Missstände in ihrem Land informieren. Menschen haben leichten Zugang zu Informationen aus einer riesigen Menge von Quellen. Aber das Potential des Internet wird sabotiert: durch Regierungen, die diese freie Informationsquelle nicht zulassen, und durch Unternehmen, die ihnen bei der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung behilflich sind."
Die gesammelten Protestnoten und Unterschriften sollen im November der UN vorgelegt werden.
AI betritt mit der Aktion kein Neuland: die willige Kooperation der üblichen Verdächtigen Yahoo, Cisco Systems, Microsoft und Google mit totalitären Regimes stehen seit längerer Zeit auf der Agenda der Reporter ohne Grenzen, die regelmäßig neue Skandale um die Unternehmen aufdecken. Vor allem in China arbeiten die Firmen gelegentlich nur allzu gerne mit dem Regime zusammen, wenn es um die Ermittlung von Dissidenten, Webzensur und die Unterdrückung freier Meinungsäußerung geht.
Neben den NGOs meldeten sich auch schon Stimmen aus einem ganz anderen Lager zu Wort. Während Organisationen wie AI und die Reporter ohne Grenzen vor allem der moralische Appell als Druckmittel zur Verfügung steht, will ein Verband von 25 Investmentfonds auch auf dem Kapitalmarkt Druck auf die Unternehmen ausüben. 21 Milliarden Dollar Investitionskapital stehen hinter der Fondskooperative, die sich ebenfalls vehement gegen die Netzzensur mit westlicher Hilfe einsetzt.
News Redaktion am Freitag, 21.07.2006 12:33 Uhr
Das hartnäckige Löschen der Links zu den beiden einzigen Entscheidungen, die bisher zu einem "virtuellen Hausverbot" ergangen sind. Ich meine mich an die beiden Urteile erinnern zu können. Nach dem Bonner Urteil, welches Hausrecht absprach, gab es doch ein weiteres, wel ...
Beispiel? Das hartnäckige Löschen der Links zu den beiden einzigen Entscheidungen, die bisher zu einem "virtuellen Hausverbot" ergangen sind. ...
Was, wenn Sie es schon behaupten, auch näher erläutert werden sollte... ...
Das machen Wikianer mit "unerwünschten" Wahrheiten doch auch. Beispiel? ...
Den Bürgern wird ein freier Zugang zu Informationen und die Möglichkeit zur kritischen Meinungsäußerung genommen. Das machen Wikianer mit "unerwünschten" Wahrheiten doch auch. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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