
Vollmundig forderten einige amerikanische Politiker eine "Cyberwar-Attacke" als eine Art Schlag gegen nordkoranische Hacker (gulli:news berichtete), nachdem einige südkoreanische und amerikanische WebseitenOpfer einer DDoS-Attacke wurden.
Noch vor wenigen Tagen war die Rede von einem großen DDoS-Angriff, welcher 12.000 Computer in Südkorea und 8.000 in anderen Ländern mit einbezogen hätte. In den momentan stattfindenden Untersuchungen mussten diese Zahlen nun drastisch nach unten korrigiert werden: Nunmehr sollen lediglich 86 IP-Adressen aus 16 unterschiedlichen Ländern bei dem letzten Angriff beteiligt gewesen sein.
Computer aus fünf Ländern, darunter auch Deutschland und Österreich sollen bei der Verteilung der Schadsoftware, die zur Errichtung des Botnetz geführt haben, beteiligt gewesen sein. Die Polizei in Südkorea hat nun über zwanzig Computer in Südkorea untersucht, die mit der Schadsoftware infiziert waren. Auch möchte man noch weitere Informationen von einigen beteiligten Servern einholen - auch im Ausland - welche zum Update des Botnetzes eingesetzt wurden. Obwohl theoretisch möglich sein könnte, das Nordkorea hinter diesen Angriffen steckt (man muss ein Botnetz nicht aus dem Heimatland betreiben). So gibt es momentan keinerlei Anzeichen, die eindeutig dafür sprechen. Die Polizei Südkoreas sagt auch, dass die aktuellen Untersuchungen im Sande verlaufen könnten. US-Sicherheitsexperten sind sich trotzdem noch immer sicher, dass Nordkorea hinter diesen Angriffen stecken muss. (020200)
(via Futurezone, thx)
(Grafik von jeckham on deviantART, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 12.07.2009 18:54 Uhr
Denkst du echt die *entwickeln* die Dinger, die da hochgejagt wurden? Das Zeug gibt's doch in Russland quasi kostenlos. Ist ja alles mangelhaft bewacht. :T ...
naja die haben ja auch trotz der widrigen umstände mit den ganzen sanktionen, ein paar atombombentest durchführen können, da werden die doch wohl ne hand voll cyber terroristen bezahlen können. ...
Gab es da nicht auch mal eine news mit Nordkorea und der Hacker-Armee? bingo: http://www.heise.de/newsticker/DDoS-Angriffe-per-Zombie-Rechner-Nordkoreas-maechtige-Hackerarmee--/meldung/141814 Wie, was, wer wird wohl schwer zu erfahren sein. Dieses Land ist einfach zu undurchsichtig um ...
..Ob "Webseitenopfer" wohl eine Anspielung war? :p ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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