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Kurz notiert:

Elitetorrents: Knast für Trackerbetreiber

Das erste Urteil in den USA gegen den Betreiber eines BitTorrent-Trackers erging am 17.Oktober gegen den Betreiber von Elitetorrents.com. Fünf Monate Haft, fünf Monate Hausarrest, 3.000 Dollar Strafe und anschließend 3 Jahre Auflagen erwarten den Siteop. Der Tracker wurde im Mai 2005 im Zuge der "Operation D-Elite" geschlossen.

Grant Stanley ist der erste von drei Angeklagten, die in Gerichtsverfahren nach der Operation verurteilt wurden. Nach Verbüßung von Haft und Arrest drohen dem Siteop noch Auflagen, wie beispielsweise das Verbot, Rechner oder Internet zu nutzen.

Zum ersten Mal wird damit laut der Aussage des Staatsanwalts John Brownlee ein Urteil wegen Copyrightverstoß mit Hilfe von BitTorrent-Technik verhängt. EIn zweites Urteil soll am 16. Dezember verkündet werden.

Das Betreiben von Torrenttrackern ist in den USA ein riskantes Spiel geworden: zahlreiche Tracker sind seit Anfang 2005 ins Ausland gegangen, nachdem einige der größten Tracker in schneller Folge ihre Pforten schlossen. Eine Rolle im nun ergangenen, harten Urteil könnte in der Roille Stanleys als Supplier liegen: Operation D-Elite richtete sich gegen Releaser auf der Torrent-Site.

Elitetorrents.com hatte zu seinen besten Zeiten 133.000 Nutzer. Die Takedown-Nachricht auf der Elitetorrents-Website nach der Razzia wurde allein in der ersten Woche eine halbe Million mal abgerufen. Mitbeteiligt an dem Schlag gegen den Torrenttracker war, wie in anderen Takedowns auch, die MPAA.

Der Besuch auf Elitetorrents.com lohnt auch nach der Entfernung der Takedown-Notiz nicht: die Domain ist eine reine Werbeplattform.

News Redaktion am Freitag, 27.10.2006 10:28 Uhr

tagsTags: filesharing release haft usa bittorrent urteil tracker arrest elitetorrent takedown

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5 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • StaTiC am 27.10.2006 11:52:18

    ok fehlinterpretation von mir :) natürlich is releasen sehr sehr "pöse" ...

  • am 27.10.2006 11:15:59

    dann müssten alle mitarbeiter der firma colt wegen vorsätzlichem mordes eingesperrt werden, da die waffen des herstellers mot hoher wahrscheinlichkeit menschen töten werden. Wenn man beim Filesharing bleiben würde, müsste man dann auch die ganzen Mitarbeiter der Carrier, ...

  • Newbert am 27.10.2006 10:56:50

    Frage: nur weil mein technik zu verfügung stellt, die von einigen für illegale zwecke missbraucht wird, kommt er innen knast? Antwort: Eine Rolle im nun ergangenen, harten Urteil könnte in der Roille Stanleys als Supplier liegen: Operation D-Elite richtete ...

  • quasimodo2000 am 27.10.2006 10:47:57

    Wie immer werden in den "offiziellen" Statements die interessantedn Details ausgelassen, um der Nachricht die gewünschte Richtung zu geben. Nicht das Sharen irgendeines copyrightgeschützten Files oder das Betreiben einer Indexsite samt Tracker und Spendenaufrufe bringen den Knaben in den Knast. ...

  • StaTiC am 27.10.2006 10:39:00

    nur weil mein technik zu verfügung stellt, die von einigen für illegale zwecke missbraucht wird, kommt er innen knast? dann müssten alle mitarbeiter der firma colt wegen vorsätzlichem mordes eingesperrt werden, da die waffen des herstellers mot hoher wahrscheinlichkeit menschen töten werden. ...

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