
Das Internet solle eine Kraft sein, die politische Freiheitsrechte stärkt und kein Mittel der Repression, so die Botschaft der Kampagne. Zahlreiche Regierungen unterdrücken jedoch die freie Meinungsäußerung im Netz. Während sich unter den Zensurvorreitern vor allem die üblichen Verdächtigen - totalitäre Regimes wie China, Saudi-Arabien, Vietnam oder Syrien - finden, sind es häufig westliche Unternehmen, die Technik und Informationen liefern, um die Einschnitte in die Bürgerrechte umzusetzen.
Fast 50.000 Unterzeichner hat die Kampagne bereits gefunden, und Amnesty bietet nun die Möglichkeit für Webmaster, symbolisch an der Verbreitung zensierter Inhalte teilzunehmen. Per Javascript-Generator kann jeder Webmaster oder Blogger Textteile automatisch auf seiner Seite einbinden lassen, die irgendwo auf der Welt verboten wurden.
<script type="text/javascript">var irr_lang = 'en';</script>
<script src="http://fragments.irrepressible.info/js/fragment-468.js" type="text/javascript"></script>
Die Inhalte werden bei jedem Laden der Seite neu generiert und verbreiten zensierte Textausschnitte in verschiedenen Sprachen. Zu jedem Snippet bietet irrepressible.info Hintergrundinformation: woher der Text stammt sowie wo er verboten bzw. zensiert wurde.
Je mehr Leute teilnehmen, desto deutlicher wird laut amnesty, dass die Zensur der Meinungsäußerung technisch nicht möglich ist und sich zensierte Inhalte umso stärker verbreiten, je massiver gegen sie vorgegangen wird..
News Redaktion am Freitag, 27.10.2006 12:04 Uhr
Schon etwas von Worten wie "Präventivmaßnahmen" und "Aufklärung" gehört? Meinungen, ganz gleich welchen Schlages, einzudämmen oder gar zu zensieren, kann doch nicht die Lösung sein? Sehe ich genauso, aber wenn du mal auf einer deutchen Seite mit deutscher .de Domain un ...
hey kann wer das ganze in ein php bild umwandenln? also dass das immer live aktualisiert wird und der rss feed eingelesen wird? weil viele seiten und blogs (myspace) erlauben kein javascript und inlineframes und ich glaub dort ist aber die chance dass es viele lesen die größte :D ...
:eek: :rolleyes: ... Nein Gut so. ...
Du findest es also gefährlich Mitglied im gulli:board zu sein? :eek: :rolleyes: ... Nein ...
Bin gespannt ob diese Banner bald auch sachen anzeigen die in Deutschland zensiert werden, ich denke hierbei an ausländerfeinliche bzw nationalsozialistische Parolen und Hetzaufrufe. :rolleyes: Schon etwas von Worten wie "Präventivmaßnahmen" und "Aufklärung" gehört? ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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