
IPPR-Direktor Ian Kearns gibt an, dass das Verfolgen illegaler Verfielfältigungen durch die Copyright-Inhaber gerechtfertigt sei.
"Aber es ist nicht der Job der Musikindustrie zu entscheiden, welche Rechte Verbraucher haben, das ist die Aufgabe der Regierung."
Der Report des IPPR weist darauf hin, dass in der Vergangenheit Copyrightfragen zu stark von der Musikindustrie beeinflusst waren. Das Recht auf die private Kopie würde jedoch keinen großen Einfluß auf die Interessen der Rechteinhaber haben. Über die Hälfte der Briten bricht momentan das Copyright, wenn sie ihre mobilen Player mit gerippten MP3-Files befüllen.
"Die Idee des "Alle Rechte Vorbehalten" ergibt im digitalen Zeitalter keinen Sinn mehr und es ergibt ebensowenig Sinn, ein Gesetz zu haben, das jeder bricht. Um dem Regime des Geistigen Eigentums Legitimation zu verschaffen, muss es öffentliche Intzeressen berücksichtigen."
So der Autor des Berichts, Kay Withers. Prinzipiell müßte das IPPR offene Türen einrennen. Die britische Phonoindustrie forderte selbst bereits die Legalisierung der privaten Kopie in Großbritannien.
News Redaktion am Montag, 30.10.2006 12:21 Uhr
genau denn es kann doch nicht sinn der Demokraktie sein das die Meinung weniger reicher (die Musikindustrie) der Meinung des Großteils des Volkes überlegen ist??? das ist keine Demokratie sondern ARISTROAKTIE!!! ...
der ansatz das ein gesetz das jeder bricht auch keinen sinn macht ist zwar in diesem fall ganz vernünftig, generell jedoch nicht. Doch! Wenn man Demokratie ernst nimmt, ist es genau so richtig! Wir haben uns nur zu sehr daran gewöhnt, dass der Gesetzgeber versucht d ...
Die Britten hab es verstanden. Die Musikindustrie vordert gesetze die unter der menschen würde liegen. Das mit den MP3 playern und so war mir schon immer Klar. Normaler weise müsste jeder auf der straße verhaftet werden oder Geld strafe Zahlen. Der mit Kopfhörern rum läuft. oO So weit denkt ...
der ansatz das ein gesetz das jeder bricht auch keinen sinn macht ist zwar in diesem fall ganz vernünftig, generell jedoch nicht. denke aber nicht das das realität wird. dazu ist der Lobbysmus (wie schreibt man das :-?) auch bei den briten zu groß. das würde auch bei uns nicht funktionieren ...
... ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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