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Music Ally: Illegales Filesharing nimmt ab

Eine aktuelle Studie aus Großbritannien ist zu dem Schluss gelangt, dass das Filesharing von urheberrechtlich geschützten Werken drastisch abgenommen hat. Der neue Fokus liege auf Streaming-Diensten.

Der Albtraum der Contentindustrie ist zumeist nicht volljährig, verfügt über einen Breitband-Anschluss und gibt sein Geld für alles aus - jedoch nicht für urheberrechtlich geschützte Werke.

Dieses Verhalten, welches nicht nur, aber doch primär, von Jugendlichen ausgeübt wird, droht die Musikindustrie zu zerstören. Zumindest behauptet sie dies. Man kann nun jedoch wieder aufatmen, nachdem eine Studie von Music Ally zu einem glorreichen Ergebnis gelangt ist. Unter 1.000 Befragten ermittelte man, dass die 14 bis 18 Jahre alten Personen regelmäßig Musik über das Internet streamen würden. Allen voran wären dabei Dienste wie YouTube oder Spotify zu nennen. Darüber hinaus hat man die Zahl der Filesharer ermittelt, die illegal urheberrechtlich geschützte Werke verbreiten. Während im Dezember 2007 noch 42 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 18 Angaben, Tauschbörsen hierfür aktiv zu nutzen, sind es nun nur noch 26 Prozent. Nicht einmal ein Drittel.

Unter allen Befragten gaben 65 Prozent an, dass sie Musik regelmäßig streamen würden. Den größten Bereich nehmen hierbei Jugendliche zwischen 14 und 18 ein, von denen 31 Prozent angaben, regelmäßig gestreamte Musik auf ihren PCs zu hören. Lediglich 18 Prozent der gewöhnlichen Musikfans halten es genau so.

"Diese Zahlen widerlegen den Gedanken, dass Filesharing immer weiter wächst. Wir glauben nicht eine Sekunde daran, dass diese Zahlen belegen, dass der Kampf gegen Piraterie gewonnen wäre, es bedeutet bloß, dass die Musikindustrie einen Grund zum Aufatmen hat", so Paul Brindley, der CEO von Music Ally.

Dabei merkten einige der Befragten an, dass sie die Musik nicht mehr kaufen müssten. Sie sei durch die Streaming-Dienste "einfach da" und nur bei besonderen Werken würde man einen Kauf noch in Erwägung ziehen. Trotz dieser eher zurückhaltenden Aussage könnten die digitalen Verkäufe von Singles im Jahr 2008 ein Wachstum von 41,5 Prozent in Großbritannien verzeichnen. (Firebird77)

(via guardian, thx!)

(Bild via makingonlinemusicpay, thx!)

News Redaktion am Dienstag, 14.07.2009 12:42 Uhr

Tags: musik filesharing studie illegal analyse music ally paul brindley umfrage urheberrecht

 
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13 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • PhR34x0r am 14.07.2009 10:54:48

    Illegales Filesharing nimmt ab is ja auch logisch : 1) ist filesharing nicht illegal, somit gibts das auch garnicht 2) nimmt es nur ab weil es nicht mehr so öffentlich messbar is (ALTs, Darknets, DC, 1CH, Streams, FTP...) 3) irgendwann ist halt alle gute musik bei jedem auf der platt ...

  • DouZhanSheng am 14.07.2009 09:59:57

    Na da müssen die Verwerter dann ja einen massiven Gewinn erzeugt haben - und das in der Wirtschaftskrise. Oo ...

  • csLestard am 13.07.2009 21:12:03

    Vieleicht steigen die Leute auf Freie Musik um? Zumindest mein Bedarf an neuer Musik wird fast komplett von CreativeCommons gedeckt. ...

  • 5huichi am 13.07.2009 20:33:57

    Was ist denn, im dem Zusammenhang, "Filesharing"? Gehört Torrent dazu, gehören One-Click-Hoster dazu, ... oder nur Tauschbörsen á la Kazaa? ...

  • _joker am 13.07.2009 20:17:36

    Mag zwar sein das illegales Filesharing abnimmt aber illegales One Klick Filehosting nimmt zu :D Genau und werden sie auch bald realisieren müssen. :D mfg ...

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