
Die Copyrightinhaber würden beim Versuch, ihre Verlustzahlen zu erklären, scheitern. Dies der Tenor des noch unveröffentlichten Berichts, der noch weiter bearbeitet werden soll. Ob einige der kräftigen Rügen an die Rechteinhaber in ihrer jetzigen Form Bestand haben, wird sich zeigen: bisher werden einige der Statistiken der Verbände schlicht als "absurd" bezeichnet.
Erwartungsgemäß wehrt sich der Vorsitzende der australischen BSA, Jim Macnamara, gegen die Vorwürfe. Die Aussage sei natürlich zulässig, dass die Forscher nicht überzeugt seien, aber nicht jene, dass die Daten unzuverlässig seien. Die BSA gab für Australien an, 2005 361 Millionen Dollar durch Piraterie verloren zu haben.
Diese Zahl sei eine "Extrapolation", werde aber durch andere Studien gestützt, so Macnamara. Wenn es sich dabei um Studien handelt, in denen ein Brenner mit vierfacher Geschwindigkeit vier Brennern entspricht oder in der eine Firefox-Installation mit einem Office-Paket verglichen wird, dürfte diese Unterstützung das Papier nicht wert sein, auf dem sie steht.
Entsprechend haben die Forscher "höchste Bedenken", dass Statistiken über angebliche Verluste durch Piraterie vor Gericht auf unqualifizierte Weise Bedeutung beigemessen wird.
Die Rechteinhaber gingen, der Studie gemäß, nach wie vor häufig von einer Gleichsetzung einer kopierten Installation mit dem Straßenverkaufspreis aus. Jede Installation einer unlizensierten Software wird mit einem entgangenen Kauf gleichgesetzt.
Auch der immer wieder geäußerten Theorie, dass Verbindungen zwischen Musik- und Softwarepiraterie sowie Terrorismus und organisierter Kriminalität bestehen, widerspricht der Bericht. Die Forscher hätten keine Hinweise gefunden, die diese Aussage unterstützen würden.
"Entweder gibt es keine Beweise für irgendwelche Verbindungen zwischen Piraterie und organisierter Kriminalität, oder die Rechteinhaber sind schlicht nicht in der Lage dazu, diese Verbindungen zu identifizieren."
Die Schlußfolgerung: Entweder müsse man die Statistiken zurückziehen oder sie auf gültige und transparente Weise belegen.
News Redaktion am Mittwoch, 08.11.2006 13:24 Uhr
So ist es,aber das schnallt ja keiner von denen.Die haben alle nur Dollarzeichen vor den Augen und gucken,wo noch mehr rauszuschlagen ist,notfalls halt mit Abmahnwellen. Anderes Beispiel,siehe Stromriesen.Die Preise steigen und steigen für jede kw/h,aber die Konzerne machen Milliardenprofite,mehr a ...
vor allem muss man sehen das die qualitativ hochwertigen filme immernoch milionen einspielen und durchaus extrem profitabel sind obwohl genau diese filme auch zu den am häufigsten runtergeladenen filmen überhaupt zählen ... ich sag nur herr der ringe, star wars, harry potter oder matrix ... filme ...
Am schönsten ist immer die Behauptung, dass sie für jeden Film, der illegal runtergeladen wird eine Kopie weniger verkaufen - also genau diesen Wert mehr an Verlust machen. Wenn sie sich auch nur ein winzigstes bisschen mit der Marktwirtschaft beschäftigen würden, dann würden sie verstehen, da ...
@omega79 Ok, stimmt. Ob es eine Verbindung zwischen Terrorismus und Filesharern gibt bezweifle ich auch stark, den oberen Abschnitt über dem Zitat habe ich scheins überlesen, hab mein Coment hauptsächlich auf das Zitat bezogen indem es hieß: "Entweder gibt es keine Beweise für irgendwelche Verb ...
verluste??? die gesamte industrie verdient meiner meinung nach mehr als genug. die leute kaufen eben nicht mehr jeden bullshit. ich nutze das filesharing indem ich mir die sachen in ruhe angucken kann und nicht in ner form von ner dummen limitierten demo. danach entscheide ich ob die qualität e ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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