
Die Cricket-, Fußball-, Golf- und Rugbyfans hatten die Parodien der ursprünglichen Songtexte auf ihrer Homepage veröffentlicht, um Fans bei Veranstaltungen zum Mitsingen zu animieren. Fanatics Gründer Warren Livingstone gab bekannt, sie hätten sofort die Songtexte von TheFanatics.com entfernt. Allerdings herrscht jetzt angesichts der drohenden rechtlichen Konsequenzen Ratlosigkeit, was man mit den über 100.000 gedruckten Heften tun soll, die man in den Stadien verteilen wollte. Livingstone dazu:
"Weil wir die Songtexte kostenlos rausgeben wollten sind wir im Moment etwas verblüfft. Wir wollten nur etwas Spaß haben und diese Aktion von EMI erscheint uns als streng und plump. Wir müssen noch herausarbeiten, ob wir die Hefte schreddern müssen oder ob wir sie anderswo verteilen können."
Auch im Angesicht der Tatsache, dass es sich bei dieser Organisation um eine kommerziell arbeitende Firma mit Sitz in Australien und Großbritannien handelt, erscheint die Gangart des MusikGiganten als übermäßig hart. Bleibt zu hoffen, die Fans behalten trotzdem ihre gute Laune bei. Den Bildern auf der Website kann man gut entnehmen, wieviel Freude ihnen zum Beispiel diesen Herbst der Besuch auf dem Oktoberfest bereitet haben muss.
News Redaktion am Mittwoch, 22.11.2006 12:36 Uhr
War "Go West" nicht von den Petshop Boys? genau das habe ich mich grad auch gefragt?! ...
War "Go West" nicht von den Petshop Boys? ...
Der Musikverlag EMI hat kürzlich die australischen Sportfans der Fanatics mit einem Prozess bedroht. Die auf ihrer Website veröffentlichten Lyrics haben laut EMI gegen deren Copyright verstoßen. Man störte sich an veränderten Songtexten von Liedern wie "Go West" von der Gruppe Village People ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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