
Denn Disney-Exec Anne Sweeney sehe Grenzen der Toleranz in Bezug auf fortgesetzte Urheberrechtsverstöße auf YouTube. Ob eine Klage gegen das Videoportal in Vorbereitung sei, sagte Sweeney nicht, eine "längere Unterhaltung" sei jedoch notwendig.
Bislang nutzte Disney die Möglichkeiten, die der Digital Millenium Copyright Act bietet: wird ein Film Disneys auf YouTube gefunden, erhält YouTube eine Löschaufforderung. Ist diese begründet, muss der Hoster den Film löschen. In der Regel werden die gelöschten Clips jedoch zügig wieder hochgeladen. Die Benachrichtigungsprozedur scheint Disney nun zu umständlich zu werden.
Eine Lizenzierung der Inhalte, wie sie einige Musiklabels mit YouTube zur Vermarktung von Musikvideos abgeschlossen haben, ist im Fall Disney unwahrscheinlich. Der Katalog Disneys wurde bereits an iTunes lizenziert. Statt die qualitativ minderwertigen YouTube-Clips als kostenloses Werbeprogramm für die höherwertigen Pay-Angebote im Apple-Shop zu betrachten, scheint Disney nun die harten Bandagen auszupacken. Eine effiziente Lösung müsse gefunden werden. Die existiert indessen bereits schon seit geraumer Zeit - die sinnlosen Takedown-Notes einfach nicht mehr zu verschicken.
News Redaktion am Freitag, 01.12.2006 15:27 Uhr
Bei Filmen handelt es sich schliesslich nicht um Propaganda zum ankurbeln des CD-Verkaufs, wie es bei den Musikvideos der Fall ist, sondern um das fertige Produkt. Daher ist es mehr als legitim, dass Disney es ungern sieht, wenn andere Unternehmen (Google/YouTube) Gewinn aus Disneys Produkten erwirt ...
Die existiert indessen bereits schon seit geraumer Zeit - die sinnlosen Takedown-Notes einfach nicht mehr zu verschicken. "Takedown-Notes"... Anstatt ein deutsches Wort zu benutzen, wird hier noch ein "englisches" (das Wort gibt's nämlich eigentlich gar nicht) benutzt... Sinn? Zwec ...
Die richtige Einsicht, die falsche Schlussfolgerung: Disney ist es zu umständlich, ständig YouTube Videouploads zu melden, die gegen ihre Urheberrechte verstoßen. Man wolle nun "ein längeres Gespräch" führen. Um die einfachste Lösung - die kostenlose Werbung für ihren Content einfach hinz ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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