
Die kürzlich abgelehnte Forderung nach einer Verlängereung des Copyrights von 50 auf 95 Jahre wird von der britischen Phonoindustrie nach wie vor gefordert - nach dem Scheitern auf Landesebene setzt die BPI die Hoffnungen auf die Europäische Union, von der man sich eine Angleichung der Schutzfristen an das US-Vorbild erhofft.
Bleibt es bei den 50 Jahren, werden noch dieses Jahrzehnt die ersten Songs der Beatles gemeinfrei. Damit die Musiker in ihren alten Tagen nicht bestohlen werden, unterzeichneten 4.000 Künstler eine Petition für die Copyright-Verlängerung, die in der Financial Times als Anzeige geschaltet wurde.
Nur sind offenbar einige der Unterzeichner schon einige Zeit tot. Was sie indessen nicht daran gehindert hat, die Forderung zu unterschreiben.
Aber zugegeben - für die Arbeit, die man vor 50 Jahren geleistet hat, auch noch heute bezahlt zu werden, ist natürlich attraktiv. Dafür lohnt es sich durchaus, kurz aus der Gruft zu steigen. Und wer weiß - vielleicht schafft es die BPI sogar, tote Musiker neben dem Petitionsunterzeichnen auch zum erneuten Songschreiben zu bewegen.
News Redaktion am Montag, 11.12.2006 10:41 Uhr
Diese Kommerzsäcke! unglaublich wie gierig die sind.... Hasse so etwas ...
DAS... ist ein makaberer Scherz oder? Wenn ich was im Unterricht "Wirtschaft und Recht" mitbekommen hab, dann das man als physische Person mit dem Leben beginnt und mit dem Tod endet. Man kann im Nachhinein sicherlich keine Unterschrift tätigen, oder?? die ifpi steht à ...
Nur sind offenbar einige der Unterzeichner schon einige Zeit tot. Was sie indessen nicht daran gehindert hat, die Forderung zu unterschreiben. DAS... ist ein makaberer Scherz oder? Wenn ich was im Unterricht "Wirtschaft und Recht" mitbekommen hab, dann das man als physische Person mi ...
Gibt es da keinen Interessenkonflikt in der Phonoindustrie? Länger kassieren für alte Stücke contra schnelleres Covering für lau... :rolleyes: mfg, Dark Spirit ...
Legenden sterben bekanntlich nie. Insofern leuchtet es vollkommen ein, dass tote Musiker die Verlängerung des Copyrights in Großbritannien von 50 auf 95 Jahre fordern. Und da das Copyright ja dazu gedacht ist, einen Anreiz für weitere Schöpfungen zu schaffen, scheint die britische Phonoindust ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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