Der unabhängige IT- und Tech-Kanal!
internet.board.entertainment.games.hardware

  • gulli
  • Nachrichten
  • Stabilität der Infrastruktur ernsthaft gefährdet: Zwingen Botnetze das Internet in die Knie?

Stabilität der Infrastruktur ernsthaft gefährdet: Zwingen Botnetze das Internet in die Knie?

Jährlich im Januar versammeln sich in Davos beim World Economic Forum Politiker, Wirtschaftsbosse und Experten. Zweck des Treffens - neben dem Sehen und gesehen werden – ist der Austausch über die aktuellen Probleme der Welt. Umwelt, Arbeitslosigkeit, Gesundheit … die Themen orientieren sich immer am aktuellen Geschehen. Diesmal liegt ein Augenmerk auf Internetsicherheit.

<shortsplit><adl>Der Miterfinder des TCP/IP-Prokolls Vint Cerf zeigte sich laut BBC besorgt über die Bedrohung der Stabilität des Internets. Nach seiner Auffassung wurden von weltweit 600 Millionen PCs bereits 25 Prozent mindestens einmal entführt. Die Bedrohung durch Botnetze wird bereits mit dem Ausmaß einer weltweiten Pandemie verglichen. Der Internet Experte der New York Times John Markoff sieht die Gefahr für die Struktur des Internet sogar noch fundamentaler. Denn für die Entstehung von Botnetzen werden bis zu hunderttausend PCs ohne Wissen der Besitzer via Trojaner zusammengeschaltet.

Zentral von einem Server gesteuert kann dann Spam verbreitet oder gezielte Angriffe auf Webserver koordiniert werden. Mittlerweile ist dies gerade beim Spamversand als kommerzielles Geschäft sehr erfolgreich. Nur - die Netzlast eines Botnetzes kann dabei bis 20 GBit/s erreichen. Allein schon zur Textsuche für Spams belegt ein Botnetz fast ein Sechstel der gesamten Suchkapazität von Yahoo. Das bei diesem Alltagsgeschehen das Internet bis jetzt noch nicht zusammengebrochen ist grenzt an Wunder. Experten sprechen (noch) von der Widerstandsfähigkeit der Systemstruktur.

Aber andere wie der Computerboss Dell oder der Chef der Internationalen Telecommunications Union Toure sind alarmiert. Für das Überleben des Internets müssten nun dringend Lösungen gefunden werden. Toure zufolge sollen sich Regierungen, Telekom-Unternehmen und Herstellern von Hard- wie Software an einem Tisch zusammensetzen. Sicherere Betriebssysteme und Identifizierungsverfahren sind dabei das Hauptthema. Womit der Zeigefinger mal wieder in Richtung Microsoft gerichtet ist. Besonders sein Betriebssystem Windows mache es den Kriminellen zu einfach, Schaden dieser Größenordnung anzurichten.

News Redaktion am Sonntag, 28.01.2007 14:25 Uhr

tagsTags: microsoft dell botnet cerf

Bookmark and Share
 
Weitere interessante News
23 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • eulen_fan am 30.01.2007 17:36:18

    Postings wie das von St@tic darf man gar nicht ernst nehmen. Aussagen wie diese noch weniger :dozey: ...

  • Toady am 30.01.2007 09:23:06

    Diese Diskussionen führen einfach zu nichts - die "Windows-Verteidiger" *wollen* es einfach nicht verstehen, Postings wie das von St@tic darf man gar nicht ernst nehmen. Man könnte beispielsweise auch anführen, dass selbst die Referenzkunden von Microsoft nach außen hin HP-Unix fahren (T-Systems ...

  • obmib am 30.01.2007 08:56:48

    Einem dummen User bzw Admin kann keiner helfen ;) Wenn man bei Windows keine Sicherheitsupdates am Patchday einspielt hat man sich ruckzuck was gefangen, genauso sollte man auch bei Software für Linux immer Updates einspielen. Gerade dafür sind Paketverwaltungswerkzeuge doch super. Was bei Wind ...

  • neozion am 30.01.2007 07:03:22

    Ich will gar nicht darauf eingehen, ob nun der IIS oder Apache sicherer oder unsicherer ist. Man braucht sich nur die "Lochmeldungen" auf den CERT Seiten durchlesen, um zu sehen das es auf beiden Systemen genug Lücken gab und auch weiterhin geben wird. Das Proble ...

  • obmib am 29.01.2007 23:06:28

    Fakt ist auch, dass die Linux-Distributionen meistens kostenlos und frei zugänglich sind und das ist der Punkt. Denn es ist kein Geheimnis, dass Microsoft wegen seiner aggressiven Vorgehensweise sich keine Freunde unter den Hacker-Kreisen macht und der Neid auf die überdimensionale Gew ...

weitere Kommentare lesen     Nachricht kommentieren

 
Fotostrecke
News [Kurioses]

Apple filterte den Begriff "Jailbreak" im iTunes Store

Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr

befreit: ipad 3 & iphone 4s

Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.

mehr mehr lesen...

Browsergames
Gondal World

TOPTIPP: Gondal World

Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich! Escaria spielen

Escaria

Escaria

Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet! Escaria spielen

Artyria

Artyria

Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren. Artyria spielen

Gondal

Gondal

Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer. Gondal spielen

Last Emperor

Last Emperor

Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai. Last Emperor spielen

Nightcreeps

Nightcreeps

Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein. Nightcreeps spielen

gulli:picsArtikel empfehlengulli RSS News Feedsgulli RSS NewsPresso Feedsgulli:Newslettergulli twittertgulli bei facebookgulli:news im AppStoreSeitenanfang