
Funktionieren soll das auf Seite der Benutzer alles sehr einfach. Man lässt sich mit dem VPN Server von SecureIX verbinden, die restliche Kommunikation im Internet verläuft dann verschlüsselt und kann nicht mehr von einer dritten Stelle wie beispielsweise dem ISP eingesehen werden.
Einerseits bietet man offenherzig den eigenen Dienst an, um den Benutzern das Drosseln von P2P Traffic von Seiten der Internetprovider zu ersparen. Andererseits wird klar und deutlich darauf hingewiesen, dass die privaten Daten nur für den Fall geheim gehalten werden, so lange ihre Kunden gegen keine der Gesetze der USA verstoßen. Im Forum von Slyck.com wurde die Ankündigung auch deswegen sehr kritisch aufgenommen. Zu Recht fragte man sich, wie lange die Verbindungsdaten, vor allem die bezüglich der Downloads aus dem Usenet gespeichert werden. Ein anderer Forumsbenutzer fühlt sich vom Anbieter in die Falle gelockt. Trotz umfangreicher Bemühungen ist keinerlei Impressum auf den Websites von SecureIX aufzutreiben. Man kann sich also fragen: Wer sammelt hier die Verbindungsdaten in Kombination mit den persönlichen Angaben der Personen? Für wen ist es relevant zu wissen, wer sich Daten per Filesharing oder Usenet herunter lädt? Selbst wenn die Firma mit Hilfe dieser Aktion Werbung für die Vermarktung ihrer geplanten VPN-Router oder für den kostenpflichtigen Business Service machen kann. Jetzt im Moment muss dieser kostenintensive Dienst doch irgendwie finanziert werden. Wer streckt hier so viel Geld vor und mit welcher Motivation? Es gibt zahlreiche ungeklärte Fragen im Zusammenhang mit diesem Angebot.
Und siehe da: Nachdem sowohl p2purls.com als auch Slyck auf dieses Angebot aufmerksam gemacht hat, verkündet die Statusseite im Stil eines Weblogs auch direkt, dass es wegen der Überlastung zur Primetime zu Verbindungsproblemen gekommen ist: "We are a server short today"
Die beste Erklärung für diese paradiesischen Angebote ist noch, dass das Unternehmen auf der Suche nach ihrem Kundenstamm ihren Dienst zu Beginn kostenlos anbietet. Kurze Zeit später wird man zur "Freude" der Community höchst wahrscheinlich auf einen Bezahlservice umzusteigen. Haben sich die Benutzer erst an den komfortablen Usenet Newsgroup Zugriff und den restlichen Service gewöhnt, sind sie vielleicht in absehbarer Zeit auch bereit dafür zu zahlen. So oder so ähnlich könnten sich die Macher das zusammengereimt haben. Wie dem auch sei, wir raten von jeglichen Experimenten ab. Lieber aus Sicherheitsgründen die Situation erstmal abwarten oder weniger neuartige und nebulöse Anbieter für die Verschlüsselung oder den Usenet Zugriff in Anspruch nehmen. Wie der Slyck Boardie schon sagte:
"This sounds like a honeypot to me. Sounds way too good to be true"
News Redaktion am Samstag, 03.02.2007 20:37 Uhr
Servers Full The servers are full of users and getting in will be hit or mis for a while... SIX Staff @ 23:29 PM Huge loads We've opened 1300 new accounts in the last 7 hours. To say the least the servers are filling up. We're going to bring a couple more online today, b ...
Usenet Newsgroup Server: NNTP - news.secureix.com port 119 Usenet newsgroup access is only available while connected to the VPN network. Your normal SecureIX username/password is required. The posting of binary articles is not allowed due to security concerns. und wenn man dem g ...
Ja gut ich habs nur mal eben kurz ausprobiert werde das aber nicht weiter benutzen da manche Websites ewig brauchen bis sie sich aufbauen. ...
Nein Filesharing mache ich nicht :D Auch kein onlinebanking etc. ...
@Pennywise80 : Benutzt du Filesharing?! wenn ja finde ich es sehr riskant das du einen solchen dienst einsetzt zu mal es ja durchaus möglich is das das nen honeypot is .... selbst wenn ich kein filesharing hätte würde ich das net nutzen und einer mir unbekannten organistaion solche informatione ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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