
Als "neue Opfer" der IFPI bezeichnet der Tagesanzeiger die DJs, denen mit Nachzahlungen und Schadensersatzforderungen gedroht werden. Auch wenn sie ihr Set gekauft und bezahlt haben und für die öffentliche Aufführungen an die Suisa Gebühren abführen, ist das noch nicht genug: die IFPI will Geld für Songs, die auf Festplatte gespeichert oder auf Mix-CDs zusammengestellt wurden. Gebühren sollen auch für CD-Mixe zur Eigenwerbung bei Discotheken oder Hörproben im Netz fällig werden..
DJs, die sich Ärger ersparen wollen, müssen künftig aufs Kopieren verzichten oder zahlen. Denn die Tarife sind happig: Für Best-of-Zusammenstellungen für Auftritte verlangt die IFPI 2000 Franken im Jahr, ebenso vielö werden für Promo-Sampler fällig. Hörproben im Netz werden mit pauschal 500 Franken berechnet. Alles zusammen plus Mehrwertsteuer 4842 Franken.
"Labels müssen für solche Kopiervorgänge entschädigt werden", so Beat Högger von der IFPI Schweiz. Wenn unerlaubt Kopien eingesetzt werden, drohen den DJs bis zu 5000 Franken Strafe. Högger bestätigte, dass sich die IFPI neue Einnahmequellen erschließen wolle.
Neben den DJs sind auch die Restaurants im Visier der Verwerter.
"Es gibt heute beispielsweise viele Restaurants, die ab einem iPod oder einem Computer Musik spielen. Auch in diesem Fall ist das Kopierrecht tangiert."
News Redaktion am Dienstag, 13.02.2007 12:10 Uhr
"Labels müssen für solche Kopiervorgänge entschädigt werden", so Beat Högger von der IFPI Schweiz. Wenn unerlaubt Kopien eingesetzt werden, drohen den DJs bis zu 5000 Franken Strafe. Högger bestätigte, dass sich die IFPI neue Einnahmequellen erschließen wolle. Klingt für mic ...
Die IFPI macht es noch schlimmer. Wenn DJs neue Musik präsentieren sollte die IFPI froh sein. Das ist Werbung und die Musik wird bekannt und auch gekauft. Jetzt soll der DJ bezahlen um Werbung machen zu dürfen. Ich denke, die IFPI schneidet sich damit ins eigene Fleisch. Der daraus folgende Umsat ...
Okay... vielleicht liege ich daneben aber ich glaube wenn die Musikindustrie alles durchsetzen könnte von ihren Träumereien, also für jede Aufführung eines Tracks Geld bekommen... Wieviel Geld hätten sie dann? Ich glaube nur Bill Gates würde seeeeeeehr arm aussehen :( ...
"Es gibt heute beispielsweise viele Restaurants, die ab einem iPod oder einem Computer Musik spielen. Auch in diesem Fall ist das Kopierrecht tangiert." achja? der tangiert mich doch perifär -.-' wenn ich sowas wieder lese:dozey: ...
Die sollen sich doch alle ins Knie fi**en! Nur weil ihnen langsam aber sicher die Leute davon laufen wollen sie sich jetzt künstlich oben halten... Armselig:rolleyes: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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