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100 Dollar-Laptop: Linux mit Selbstzerstörung?

Am MIT wurde unter erheblichem Aufsehen das "One Laptop per Child"-Projekt gestartet, mit dem ehrgeizigen Ziel, Kindern in Entwicklungsländern einen Laptop zur Verfügung zu stellen. 100 Dollar Preis sind angepeilt, momentan kostet das Gerät noch deren 150. Neben der Diskussion, ob dies sinnvolle Entwicklungshilfe sei, verwundert ein weiteres Detail: ferngesteuertes Shutdown der Geräte.

Am Rande eines Interviews erklärte Projektmitglied Walter Bender, dass die Linuxmaschinen per Remote-Administration abgeschaltet werden können, um ihren Verkauf auf dem Schwarzmarkt zu verhindern. Was auf einem quelloffenen System nicht allzuviel Sinn ergibt, aber ein schlechtes Licht auf die Aktion wirft.

Bis 2010 sollen 150 Millionen der ärmsten Kinder mit dem Gerät versorgt werden. Technisch sind die Maschinen durchaus interessant: ein handbetriebener Generator lädt den Akku auf, der Bildschirm beherrscht Farb- und Schwarzweissmodi, um auch bei starker Sonneneinstrahlung zu funktionieren, Flashmemory statt Festplatten und 2 Watt typischer Stromverbrauch - dies und einiges mehr zu einem verblüffenden Preis, der noch weiter sinken soll.

Kritiker führen die Argumente ins Feld, das Geld sei in den ärmsten Regionen der Welt besser in medizinischer Versorgung, Schulen und Bibliotheken angelegt als in Laptops - worüber sich trefflich streiten läßt. Wer sich jedoch Sorgen macht, Hundert-Dollar-Laptop könnte auf dem Schwarzmarkt vertickt werden, sollte vielleicht lieber mitstreiten, statt sinnfreie Remote-Shutdowns zu entwickeln.

News Redaktion am Mittwoch, 14.02.2007 11:42 Uhr

tagsTags: linux laptop mit shutdown entwicklungshilfe

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38 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • MSX am 15.02.2007 18:25:11

    Wer hier Rütli-Schüler zum Vergleich heranzieht, dem sollte dann schon klar sein, wie man diesen Namen schreibt. Da helfen auch keine obskuren Ausflüchte in Form von angeblichen Tippfehlern. Was nun? Tippfehler oder nicht bekannt? Nun mußt Du Dich entscheiden. :D ...

  • Lonesloane am 15.02.2007 17:50:54

    Exkurs: Fehlerbewertung im Diktat Da es sich bei der "Rütli"-Schule um einen Eigennamen handelt, kann dessen Schreibweise nicht allgemein als bekannt vorausgesetzt werden. Deshalb wird ein halber Fehlerpunkt als angemessen erachtet. Die Gesamtnote leidet dadurch nicht schwerwiegend. Ausschlaggeben ...

  • MSX am 15.02.2007 16:14:35

    Alternativ könnte auch der Anteil an Rüthli-Schülern überproportional hoch sein. Sprach es und ging damit gnadenlos unter. :rolleyes: Hast Du sonst noch irgendwas produktives zum eigentlichen Thema zu sagen, oder reicht es ...

  • Lonesloane am 15.02.2007 16:08:03

    Wenn man die Inhalte in diesem Thread so liest, dann kommt man eigentlich nur zu folgendem Ergebnis: 1. 99% der Forumsteilnehmer sind Legastheniker oder haben seit der Grundschule Lernstörungen, vor allem in der Rechtschreibung und Zeichensetzung. 2. Alternativ könnte auch der Anteil an Rüthli-Sc ...

  • jACKlONDON am 15.02.2007 12:59:07

    Das erinnert mcih irgendwie die Spende von Traktoren an den Irak vor, puh ka wann das war. Auf jedenfall waren nach einiger Zeit fast alle Traktoren kaputt, weil Ersatzteile fehlten. Mit anderen Worten, die Traktoren waren fürn Arsch :D . Das gleiche denke ich jetzt über diese Aktion. Na toll jed ...

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