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Gehacked: Website der Kanadischen Kommission für nukleare Sicherheit attackiert!

Wenn wie vorletzte Woche die Website von Britney Spears oder vergleichbaren Sternchen defaced wird, nimmt man dies höchstens kopfschüttelnd zur Kenntnis. Aber wenn jemand in die Webpräsenz der kanadischen Kommission für nukleare Sicherheit eindringt, auf der sich sensible Informationen befinden, hört der Spaß endgültig auf.

Die Canadian Nuclear Safety Commission (CNSC), vormals bekannt als "Atomic Energy Control Board" ist der staatliche Wachhund Kanadas in allen Aspekten zum Thema Atomenergie. Deren Website ist letzte Woche von einem unbekannten Hacker komplett verfremdet worden. Dieser taufte den für Journalisten gedachten Bereich für Pressemitteilungen in "Sicherheitslöcher" um und platzierte dort ein Foto einer nuklearen Explosion. Das Bild war gekennzeichnet mit den Worten "zur sofortigen Erledigung" - was man auch immer darunter verstehen mag. Außerdem trug das Bild die Unterschrift:

"Bitte sperrt mich wirklich nicht ins Gefängnis. Oops, ich habe durch Null geteilt."

Die Aktion des Hackers hat in ganz Kanada für Aufsehen und Beunruhigung gesorgt. Auf den Festplatten des geknackten Servers der Kommission befanden sich zum Zeitpunkt des digitalen Einbruchs hochgradig sensitive Informationen über sämtliche nukleare Aktivitäten in ganz Kanada. Außerdem lagern dort ausnahmslos alle Daten über die Transporte von stark radioaktivem Material innerhalb des Landes.


Aurèle Gervais, der Sprecher der Kommission versucht zu beruhigen. Durch diesen Angriff aus dem Cyberspace würde niemand an wirklich wichtige Details gelangen, dies geschehe über einen zusätzlich gesicherten Login auf den Regierungsrechnern. Der betroffene Teil der Website wäre ohne eine Möglichkeit zum Zugriff auf die eigenen Rechner bei einem externen Provider gelagert gewesen. Selbst wenn man bei dem betroffenen Institut nicht davon ausgeht, dass dieser Vorfall weitere Probleme nach sich ziehen wird, hat man die Angelegenheit an die zuständige Ermittlungsbehörde, die Royal Canadian Mounted Police zur weiteren Untersuchung gegeben. Ob der Einbrecher tatsächlich ermittelt und mit Konsequenzen bedroht werden kann, ist abzuwarten. Im Fall, dass der Hacker alle Vorsichtsmassnahmen getroffen hat, geht eine solche Verfolgung und die entsprechende Anzeige gegen Unbekannt meist ergebnislos aus.

News Redaktion am Mittwoch, 14.02.2007 16:59 Uhr

tagsTags: website canadian nuclear safety commission hacken

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9 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Crev Voran am 15.02.2007 11:47:03

    Ich glaube doch wohl eher der Hacker ist in einen Rechner der Komission rein, und von da aus in das Hauseigene Intranet. Der Rechner mit den wichtigen Daten war sicherlich nicht ans Internet angebunden. Und die Vorstellung das jeder Hacker-Schorsch aus dem SirupParadies weiß wann de nächste Atomb ...

  • pOtH am 15.02.2007 01:31:32

    Naja..jedenfalls weiß der Herr Sysadmin der CNSC nun, was er wohl falsch gemacht hat. :rolleyes: wissen schon ABER ob der das noch umsetzen konnte b.z.w seine "papiere holen durfte" ist unklar :D ...

  • Oldholo am 14.02.2007 23:29:30

    Frag ich mich auch. Sieht aus wie, stupide Naivität und blindes Vertrauen in die Versprechungen eines bekannten Closed Source OS ...aber es vermutlich selbst nutzen? Naja, anderes Thema. Des Weiteren: ...befanden sich zum Zeitpunkt des digitalen Einbruchs hochgradig s ...

  • am 14.02.2007 21:12:27

    omg was sind das für idioten?:dozey: sie sollten einfach nen eigenen rechner für die site haben und die wichtigen infos auf inetlosen rechnern:T is doch ganz einfach -.-' ...

  • DasFragezeichen am 14.02.2007 20:53:32

    Ich weis, dass ich es auch gegen eine Wand sagen könnte, aber dennoch: Rechner mit sensiblenen Informationen gehören einfach nichts an Internet. Punkt. ...

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