
Wenn ein "SOPO" verhängt wurde, muss sich der Täter über Jahre hinweg an bestimmte Auflagen halten - das Gesetz zielt auf beispielsweise auf Stalker oder Leute, die per Telefon, per Post oder im Real Life andere belästigen. Die Datenbank dient zur Überwachung und Kontrolle des Benehmens und der Handlungen von Sexualtätern, um die Risiken abwägen zu können, welche von diesen ausgehen.
Mit der jetzigen Ergänzung wird der Geltungsbereich auf Online-Kommunikation ausgedehnt, auf Nebenwirkungen sollte man indessen achten. Theoretisch reicht eine falsch weitergeleitete oder adressierte Mail nun, dass man in einer Datenbank landet, in der bislang Stalker und Sittlichkeitsverbrecher erfasst wurden.
Ob tatsächlich ein "SOPO" verhängt wird, liegt im Ermessen von Polizei und/oder Gerichten. Empfohlen wird die Maßnahme, wen Wiederholungsgefahr bestünde. Wohlgemerkt nun auch online und gerichtet auf Taten, die ihrer direkten Natur nach nicht "sexuell" sind, sondern Bezüge zu sexueller Belästigung haben.
Wie häufig die Maßnahmen praktisch angewendet werden, wird sich zeigen. Deutlich ist bereits jetzt schon, dass der Trend zur Erfassung in Datenbanken und der Überwachung bei den immer gern als Beispiel herangezogenen Pädophilen oder Vergewaltigern nicht stehen bleibt.
News Redaktion am Dienstag, 20.02.2007 14:11 Uhr
Dann schreibt man einen Schweinekram Trojaner. Und mit ein wenig Glück gelten sämtliche Einwohner von England in Kürze als Sexualstraftäter. PS: Es wird immer kranker. ...
Was wollen die alle? Im Inet kann man nichts kontrollieren. Eine IP ist keine Person und dann kann man ja auch noch Proxys verwenden und Fremd im Wlan mitsurfen, schaden tuts nur den DaU-Bürgen, SUPER, vermieden wird dadurch nix:mad: ...
Wie soll das funktionieren und gabs nicht mal vor langer Zeit sowas wie ein Brief-Geheimnis? Was ist mit verschlüsselten Nachrichten? Ich hoffe mal das ist ein verfrühter Aprilscherz. mfg Mit dem Briefgeheimnis ist es afaik so: Wenn Sender und Empfänger es nicht veröffe ...
Wie soll das funktionieren und gabs nicht mal vor langer Zeit sowas wie ein Brief-Geheimnis? Was ist mit verschlüsselten Nachrichten? Ist wahrscheinlich so, dass man es freiwillig melden kann, oder? ...
dann lass ich ab naechsten monat den schweinskram weg, und versuche mich mit: - "sie haben gewonnen !" - "billige medikamente !" oder aber : "erinnerst du dich noch an...?" ... als betreff in nichtssagenden emails... aber mal ehrlich, wie oft hat uns schweinskram schon den tag versuesst... *grins ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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