
Wer in den letzten Monaten gegen die Einrichtung einer Zensurinfrastruktur in Deutschland gekämpft hat, mag sich manchmal gefragt haben, wie es sich anfühlt, unter Zensur zu leben. In vielen Regionen der Welt ist Zensur nicht nur des Internets alltäglich. gulli:news hat Esra'a Al-Shafei über ihr Leben unter Zensur befragt und darüber, was sie für die Menschen im Nahen Osten bedeutet.
Esra'a ist eine vielfach ausgezeichnete Internetaktivistin aus Bahrain. Mit 19 Jahren gründete sie Mideast Youth, das sich heute zu einer der wichtigsten Plattformen für einen Diskurs zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen im Nahen Osten entwickelt hat. Ihre Mideast Youth Foundation betreibt oder unterstützt dutzende Projekte in der Region.
Auf der diesjährigen re:publica hielt Esra'a eine viel gelobte Keynote, in der sie ihre Botschaft eindrucksvoll zusammenfasste: "Das Internet ist für uns die einzige Möglichkeit frei zu sein".
gulli:news: Kannst du uns ein wenig über deine Projekte erzählen, darüber was du machst und was deine Motivation dahinter ist?
Esra'a Al Shafei: Ich habe MideastYouth.com und sein Netzwerk an Projekten gegründet. Wir sind eine Gruppe junger Digital Natives, die scheinbar undurchdringliche nationale, soziale, politische, ethnische und konfessionelle Hürden überwinden und die von vielfältigen Medienplattformen geschaffene Freiheit und Verantwortung ergreifen, um unseren eigenen gesellschaftlichen Diskurs über vielfältige Bereiche zu verlangen und zu schaffen; in einer Region, in der die Ideale von Meinungsfreiheit, politischen Differenzen und Aktivismus, allgemeinen Menschenrechten und gesellschaftlichem Dialog stark unterdrückt und gewaltsam bestraft werden. Wir kämpfen für die Rechte von ethnischen, religiösen und intellektuellen Minderheiten, indem wir die revolutionäre Kraft von Informationstechnologie ergreifen in einer Region, in der Information von unseren Führern kontrolliert und zensiert wird, um die öffentliche Stimmung dadurch zu manipulieren, dass man das "Anderssein" unserer Nachbarn und unserer "Feinde" darstellt.
Als Kind war ich schockiert von der unmenschlichen Behandlung ausländischer Arbeiter, die ich mitbekam, und ein Gefühl von Entrüstung und Unrecht wuchs in meinem Herzen. In meinen frühen Uni-Jahren war ich zunehmend frustriert über die vorurteilsbeladenen Stereotypen, die in den Medien über die Jugend des Nahen Ostens verbreitet wurden - eine Darstellung, die aufgrund von Zensur und staatlicher Kontrolle in den Medien der Region unbeantwortet blieb. Daher griff ich zur Tastatur, um mit meiner eigenen Stimme zu antworten, nicht nur, um die Vielfalt der Volksgruppen, Religionen und Kulturen in der Region zu zeigen, sondern auch die Vielfalt an Meinungen, Leidenschaften, Idealen, Hoffnungen und politischen Einstellungen; um zum ersten Mal die Jugend des Nahen Ostens im globalen Diskurs in all unserer Tiefe, unseren Gefühlen und unserer Komplexität darzustellen. Mit der Zeit schloss sich mir eine wachsende Zahl ähnlicher Stimmen an, einstimmig erklärend, dass wir Muslime und gemäßigt sind, idealistisch und hoffnungsvoll, jüdisch und friedlich; wir sind Christen, Baha'i, Sunniten und Schiiten; Perser und Araber; Türker, Berber und Kurden, und wir sind alle hier auf MidestYouth.com, damit die Welt uns mit unseren eigenen Stimmen hört und sieht, dass wir fähig sind zu nachdenklichen und vernünftigen Diskussionen über unsere Unterschiede. Wir wollen die Menschlichkeit und unsere Zukunft in unseren eigenen Händen halten. Und wir benutzen das Internet und andere Technologien, um für diese Rechte zu kämpfen.
gulli:news: Eines der Ziele von vielen deiner Internetprojekte ist es, Menschen im Nahen Osten einen Raum für freie Meinungsäußerung zu geben. Gibt es keine Möglichkeiten außerhalb des Netzes für diese Menschen, sich zu äußern? Welche Bedeutung hat das Internet für die Meinungsfreiheit in dieser Gegend?
Esra'a Al Shafei: Infolge der Kontrolle und Interessen von Staaten und/oder Unternehmen haben die Massenmedien ihre Grenzen. Alternative Informationsquellen sind im Nahen Osten schwer zu finden. Der Zugang zu verlässlichen und unzensierten Informationen ist eine große Hürde für viele Menschen, die das Bedürfnis haben, sich darüber aufzuklären, was tatsächlich in ihrer Welt los ist. Zudem intensiviert die Unmöglichkeit, Frustration über diese Missverhältnisse auszudrücken, nur noch das Gefühl von Unzufriedenheit und Mangel an Freiheit. Es gibt nennenswerte Beschränkungen dessen, was und was nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden kann, die jede Möglichkeit eines wirklichen, produktiven Dialogs sowohl zwischen den Nationen des Nahen Ostens wie auch mit dem Rest der Welt stark einschränken. Das Internet ist bei weitem die einzige Quelle, die wir haben und nutzen können, um uns zu äußern, denn während sie Inhalte über lokale ISPs kontrollieren können, ist es ihnen definitiv nicht möglich, ausgehende Informationen zu kontrollieren, was wichtiger ist. Es ist zudem die einzige Quelle, die uns wirklich unabhängig von unseren Meinungen oder unserer Herkunft zusammenbringen kann, etwas, woran die traditionellen Medien immer gescheitert sind.
gulli:news: Wie schlimm ist die Zensur im Nahen Osten? Wie sieht sie aus, gerade im Internet, und wie weitgehend ist sie? Gibt es nennenswerte Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern?
Esra'a Al Shafei: Wie oben angedeutet nimmt die Zensur in der Region weiter zu, manchmal bis sie unsere Kontrolle übersteigt. Wir befinden uns im Krieg mit den staatlichen Filtern. Immer wenn sie verfeinert werden, verbessern Programmierer in der Region ihre Proxies und wir tun unser Bestes, um ihre Zensur zu umgehen und uns weiter zu äußern und das auch anderen zu ermöglichen. Es gibt nennenswerte Unterschiede zwischen den Ländern. In Bahrain betrifft Zensur vor allem innenpolitische Inhalte, obwohl seit Januar diesen Jahres tausende anderer Seiten gesperrt wurden. Dagegen liegen die Zahlen in Ländern wie Syrien möglicherweise im Millionenbereich, zieht man in Betracht, das selbst Seiten wie Facebook, YouTube und Wikipedia gesperrt sind, gar nicht erst zu erwähnen Tausende kurdischer Angebote. Pornographische Inhalte sind hier auch grundsätzlich gesperrt. Oft benutzen Regierungen das als Ausrede, um zu behaupten, dass Seiten wie YouTube oder Flickr Pornos erlaubten und sie daher gesperrt worden seien, auch wenn uns bewusst ist, dass der Grund eigentlich politisch ist. Im Iran hat die Anzahl gesperrter Seiten anscheinend fünf Millionen überschritten.
gulli:news: Was für Inhalte sind in den Ländern des Nahen Ostens üblicherweise gesperrt? Trifft man die Zensur regelmäßig im Alltag an, oder ist es so, wie Befürworter häufig sagen, dass, wenn man nichts zu verbergen hat, man auch nichts zu befürchten hat, und man man nicht mit der Zensur in Kontakt kommt, solange man nicht nach "bösen" Sachen sucht?
Esra'a Al Shafei: Ich habe oben ja schon erklärt, was für Inhalte gesperrt sind, das reicht von Innenpolitik bis zu lokalen Blogs, zu Pornos, zu Sozialen Netzwerken und Medien wie YouTube und Facebook. Ich treffe eigentlich im Alltag nicht regelmäßig auf Zensur, weil die Seiten, die ich besuche, nichts mit nationalen Angelegenheiten zu tun haben, aber immer, wenn ich auf irgendwelche gesperrten Inhalte stoße nutze ich einfach alkasir (eine Umgehungssoftware, die von dem jemenischen Entwickler Walid Al Saqaf erstellt wurde), um sie erreichen.
gulli:news: Kannst du ein wenig beschreiben, wie es sich anfühlt, unter Zensur zu leben?
Esra'a Al Shafei: Es ist extrem lästig, aber es fühlt sich schlimmer an zu wissen, dass man ständig beobachtet wird, wovon ich weiß, dass ich es werde. Ich muss zugeben, dass meine persönliche Situation bei weitem nicht so schlimm ist wie das, wo meine Kollegen in Iran, Saudi-Arabien oder Syrien jeden Tag durch müssen. Vielleicht fühle ich mich so, weil ich mich um meiner persönlichen Sicherheit willen nicht mit der Diskussion innenpolitischer Themen beschäftige, was ich weiterhin so halten werde, um meine Arbeit fortführen und ausweiten zu können.
gulli:news: Was ist deine Erfahrung: Führt die Zensur dazu, dass sich die Menschen im Nahen Osten nach Meinungsfreiheit sehnen, oder akzeptieren sie sie oder befürworten sie sogar?
Esra'a Al Shafei: Die Zunahme an Zensur in der Region führt definitiv dazu, dass Menschen sich nach Meinungsfreiheit sehnen, daher riskieren so viele Leute ihr Leben für sie. Unsere Generation ist sehr verschieden und wir akzeptieren keine Zensur. Es wird immer einige geben, die behaupten, dass Zensur besser ist, weil sie das Land von unmoralischen oder unethischen Aktivitäten reinigt.
gulli:news: Gibt es eine öffentliche Zensurdebatte im Nahen Osten? Und wenn, findet sie nur im Internet statt - oder gibt es auch Debatten in den Zeitungen, im Fernsehen?
Esra'a Al Shafei: Es gibt eine und es wird gelegentlich in den Zeitungen über sie berichtet und auf gewissen Sendern wie Al Arabiya oder Al Jazeera, die weithin für die Menschen zum Lesen und Schauen verfügbar sind.
gulli:news: Kannst du uns ein wenig erklären, was die Argumente für und gegen Zensur in dieser Debatte sind? Glaubst du, dass die Argumente ähnlich sind wie die, die in westlichen Ländern verwendet werden? Welche Rolle spielt der Islam, spielen islamische Geistliche in der Zensurdebatte?
Esra'a Al Shafei: Viele Menschen in Ländern wie Ägypten oder Saudi-Arabien befürworten Zensur von pornographischen Inhalten, oder von allem, was den Islam als Religion beleidigt. Aber diese Argumente wandeln sich, wenn es sich um Politik dreht. Die meisten befürworten es, Korruption öffentlich zu machen und aktiv zu diskutieren. Es gibt keine offizielle oder formelle Haltung des Islam zu Zensur, es unterscheidet sich als Meinung zwischen den einzelnen Muslimen. Zum Beispiel bin ich gegen die Sperrung von "Faith Freedom", das ist ein Forum wo Ex-Muslime endlos auf dem Islam herumhacken, nur weil es uns ein Recht gibt, es infrage zu stellen. Manche Muslime befürworten die Sperrung, weil sie denken, dass es die Gedanken junger Muslime verderben könnte und sie dazu bringen könnte, sich einer anderen Religion oder Atheismus zuzuwenden. Es hat viel zu tun mit persönlichen Meinungen und weniger mit der formellen Haltung des Islam als Religion. Viele islamische Geistliche sind Aufmerksamkeit suchende Idioten, die es nicht wirklich verdient haben ernst genommen zu werden, besonders wenn sie anfangen darüber zu reden, dass "unmoralische" Seiten es fremden Männern und Frauen erlauben in Kontakt zu kommen (wie Facebook oder Twitter), oder wenn wenn sie ignoranterweise verkünden, dass jede Seite, die Homosexuelle diskutiert oder einschließt, geschlossen oder gesperrt werden müsse.
gulli:news: Deine Organisation unterstützt die Entwicklung eines Programmes namens alkasir. Wozu ist das gut?
Esra'a Al Shafei: alkasir ist ein Programm zur Umgehung von Zensur, dass hier und hier genauer beschrieben wird.
gulli:news: Glaubst du das Hacktivism, die Bereitstellung von Werkzeugen wie alkasir wichtig ist? Kann das einen Unterschied ausmachen?
Esra'a Al Shafei: Ja, es kann einen enormen Unterschied ausmachen, wenn man Werkzeuge bereitstellt die es Leuten erlauben, wichtige Informationen zu erlangen und zu verbreiten. Eine Sache, von der ich nicht glaube, dass sie einen großen Unterschied macht ist das Hacken von politischen Webseiten, eingeschlossen derer der Regierung. Das lässt die Führer sich moralisch im Recht fühlen. Wir müssen rüberbringen, dass wir harmlose und friedliche Menschen sind, deren einzige Hoffnung es ist, persönliche und gesellschaftliche Freiheit zu erlangen, und das Hacken ihrer Seiten beweist lediglich das Gegenteil. Unsere Wut muss in Grenzen gehalten werden. Das ist hart, aber es ist der einzige Weg, auf dem wir Erfolg haben können. Ich persönlich denke, dass die einzige Ausnahme von dieser Regel ist, wenn eine staatliche Seite gehackt und durch Photos von Opfern, die durch dieses Regime gestorben sind, ersetzt wird, zusammen mit einer sehr friedlichen Nachricht. Das wäre ein netter Weg, um Regierungsbeamten die Tragödie direkt zu vermitteln.
gulli:news: Eines deiner letzten Projekte ist das "March 18 Movement". (Video siehe unten) Es ist benannt nach dem Todestag eines iranischen Bloggers, Omid Reza Mir Sayafi, der dieses Jahr im Gefängnis gestorben ist. Du hast dich auch für die Freilassung von Kareem Amer eingesetzt. Er war der erste Blogger, der in Ägypten verurteilt wurde, und ist noch immer inhaftiert. Wie gefährdet sind Internetaktivisten im Nahen Osten?
Esra'a Al Shafei: Sie sind zunehmend gefährdet, was vielen von uns einen gewichtigen Grund zur Sorge gibt. Tatsächlich werden Blogger und Internetaktivisten weitaus häufiger verhaftet als Journalisten, besonders weil sie diese zahlenmäßig weit übertreffen. Das Risiko unterscheidet sich natürlich auch von Land zu Land, aber nicht deutlich. Selbst in Ländern wie Kuwait und den Emiraten werden Webseitenbetreiber belästigt und verhaftet, wenn sie Seiten betreiben, die lokale Angelegenheiten zum Thema haben.
gulli:news: Ich habe bereits einige deiner Kampagnen genannt. Gibt es erfolgreiche Wege, inhaftierte Blogger zu unterstützen? Was können wir im Westen für sie tun?
Esra'a Al Shafei: Alles erfolgreiche muss beständig sein. Wenn die Bemühungen nicht beständig sind ist es schwierig, etwas für inhaftierte Blogger zu bewegen. Im Idealfall würde jede Gruppe sich einen Blogger auswählen, für dessen Fall sie sich leidenschaftlich einsetzen, und würde anfangen individuell für dessen Freilassung zu kämpfen. Das ist hart und kostet mehr Arbeit, aber es ist, wie es gemacht werden sollte. Eine Kampagne kann keinen Erfolg haben, wenn sie extrem breit ist und eine große Anzahl Blogger abdeckt, ohne einen einzelnen, beständigen Fokus zu haben. Mit dem "March 18 Movement" ist das Ziel, Aufmerksamkeit zu streuen, was hoffentlich viele andere inspirieren wird, für die Freilassung jedes einzelnen Bloggers zu kämpfen. Eine echte Kampagne schließt Briefe an Regierungsbeamte ein, mit Abgeordneten zu sprechen, mit einflussreichen Journalisten und Anführern von Nichtregierungs-Organisationen, mit Botschaften und deren Angehörigen umzugehen, selbst mit Künstlern, welche die Sache kreativ unterstützen können, und eine verdammte Menge an Planung für tägliche Veranstaltungen, wie weltweite Demonstrationen oder eine Postkarten-Kampagne, um mit dem Häftling zu kommunizieren, etc. Leute im Westen können bei all dem oben Genannten behilflich sein - indem sie Briefe schreiben, an Demonstrationen teilnehmen, andere Nichtregierungs-Organisationen einbinden, darüber schreiben, Journalisten kontaktieren, ihre Mitschüler oder Kollegen alarmieren, es twittern etc.
gulli:news: Gibt es noch etwas, das du sagen möchtest?
Esra'a Al Shafei: Das Einzige, was ich noch hinzufügen möchte ist, dass trotz aller sozialen, politischen und physischen Hürden das Internet Menschen überall zusammenbringt. Wir alle müssen das wirklich ausnutzen.
gulli:news: Danke für das Interview, Esra'a!
Das Interview führte Simon Columbus.
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Video: Die Bewegung des 18. März.
News Redaktion am Sonntag, 19.07.2009 13:59 Uhr
@Simon_Columbus Bitte noch etwas, hier genau wie anderswo, geht es um Unterdrückung der Meimungsfreiheit. Oder in Form von Kipos vorgeschoben. Ist das versehentlich aus dem Netz gefallen? Oder hast du was gegen Juden? http://honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=PR23509&Category=pr&Subc ...
@Simon_Columbus Das Interview, war ok. Aber was steckt dahinter ? Wenn von denen kannst du trauen? Niemanden, keine Lichterketten bei Ehrenmorden usw. Sie haben dort Not. Das ist alles... Das sich viele Iraner öffentlich äußsern würden, ist absolut verständlich. Und die sollen auch ihr recht ...
Islam, heist Unterwerfung Esra'a, die, wie sie ja auch im Interview deutlich macht, gläubige Muslimin ist, wirkt aber doch auch auf dich alles andere als unterworfen? ...
@Simon_Columbus Niemand zwingt dich wie im “Islam“ diese Menschen zu verarschen, Idielogie, des Friedens PI , ist nur ei Beispiel der Aufklärung. Magst du ja nicht! Lesen oder gar mir einverstanden sein. Egal wo, könnte wer Wissen/Aufklärung schaffen? Es gibt Tausende Seiten, die mit ...
Wir sind alle auf dem Abstellgleis, PI, Gulli oder andere Seiten der Aufklärug. Wir Kämpfen zwar an der richtigen Seite, aber eben nicht zusammen. Man will uns Mundtot machen, mit allen Mitteln. Darum ist es gut, das man nicht alle Seiten zeitgleich schließen kann. Nun frag ich ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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