
Die sich offenbar gut vorbereitet haben. Insgesamt sechs Texte ließen sie vor Abgabe als copyright-geschützt registrieren. Turnitin wurde dazu verpflichtet, die Texte nach Abgleich mit der Plagiats-Datenbank nicht zu archivieren, dies sei jedoch trotzdem geschehen. Für jeden archivierten Text werden 150.000 Dollar gefordert.
Turnitin hat über 22 Millionen Texte in seinen Datenbanken gespeichert. Wenn seitens einer Hochschule ein Text zur Überprüfung eingegeben wird, wandert er ebenfalls in die Datenbank, ob plagiiert oder nicht - um spätere Abschriften desselben Textes erkennen zu können.
Turnitin wird von über 6.000 Bildungseinrichtungen in über 909 Ländern genutzt. Anwälte von Turnitin wie auch der zur Kundschaft gehörenden Hochschulen bekräftigten, dass der Service nicht gegen die Rechte der Studierenden verstoße. Dem steht auch Widerspruch entgegen - Zitate seien beispielsweise vom Fair Use gedeckt, Turnitin biete jedoch einen kommerziellen Dienst an auf der Basis von Texten, die von Dritten stammen, die ihrerseits nicht der kommerziellen Verwertung zugestimmt haben.
Hinzu komme der Aspekt des Generalverdachts, den der Dienst schaffe. Der Vater einer der klagenden Studierenden:
"Man kann nicht das Werk einer Person nehmen, durch einen Computer jagen und ihn anschließend zur ehrlichen Person erklären. Ziel meines Sohnes ist, nicht zu schummeln, und dieser Vorgang geht davon aus, dass er es tut. Es geht hier nicht ums Geld, und wir erwarten nicht, dass wir welches bekommen."
News Redaktion am Freitag, 30.03.2007 10:41 Uhr
@Mr.Harmlos: danke für den einblick in das thema und deinen arbeitsaufwand:p ...
Ausser Polemik hab ich hier nicht viele Argumente gelesen die darauf schließen lasssen würden das auch mal ein Zweiter Artikel gelesen wurde oder sich die Mühe gemacht wurde die Sachverhalte und Probleme zu verstehen .... Zitat Golem.de: "... Robert A. Vanderhye, sagte der Washington Post: "Di ...
Hier geht es doch nicht um "petzen". Hier gehts auch nicht (zumindest nicht in erster Linie) um irgendwelche Schularbeiten. Es geht um wissenschaftliche Veröffentlichungen, Diplomarbeiten etc - wer dort die Werke anderer als seine eigenen ausgibt, handelt fahrlässig und meiner Meinu ...
Das Problem hierbei ist doch das die Universitäten die Studenten dazu zwingen die Arbeiten einzureichen mit denen das Unternehmen dann auch noch Kapital draus schlägt. Nur bekommt der Einreichende nichts davon ab. Das wäre so als ob ich nen Buch schreiben würde, das jemanden in die Hand drücke ...
m00 ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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